Supply Chain / Logistik

So können Sie Probleme bei der Montage umgehen – Teil 2

Solutions to Assembly Nightmares 2

Sie haben einen Termin, den Sie einhalten müssen. Und zwei Wochen, um 500 weitere Einheiten zu produzieren, also 50 pro Tag, wenn Sie die Erwartungen Ihres Kunden erfüllen möchten. Dafür sollten Sie gut gerüstet sein. Dann tritt auf einmal ein Problem auf. Die Schrauben werden an der Montagelinie gedehnt oder brechen. Was können Sie jetzt tun?

Ihre Checkliste sollte nun in etwa folgendermassen aussehen, in entsprechender Reihenfolge:

  1. Überprüfen Sie, ob die richtigen Drehmomenteinstellungen verwendet werden – 120 Nm ok
  2. Überprüfen Sie den Drehmomentschlüssel – Kalibrierung ok
  3. Überprüfen Sie die Kopfkennzeichnung für die Festigkeitsklasse Ihrer Verbindungselemente – Klasse 10.9 ok
  4. Überprüfen Sie, ob möglicherweise ein Schmiermittel in die Gewinde oder unter die rotierende Auflagefläche geraten ist – ok
  5. Überprüfen Sie die Kernhärte der Schrauben – HRC 32–39 ok
  6. Bitten Sie Ihren Lieferanten für Verbindungstechnik um eine Verbindungsanalyse

Montagelösungen anhand echter Beispiele

Mit genau diesem Fall hatte es einer unserer Bossard Techniker zu tun. Nachdem er die Schrauben daraufhin untersucht hatte, ob sie den Härtevorgaben entsprachen, war die naheliegende Empfehlung, das Drehmoment zu senken. Doch um welchen Wert? Wie können wir ausreichend Vorspannkraft für eine feste Verbindung gewährleisten?

In diesem Fall hatte der Konstrukteur eine minimale Vorspannkraft von 30 kN für eine sichere Verbindung berechnet. Da die Schrauben beim empfohlenen Drehmoment gedehnt wurden, führten wir einen Test durch, um festzustellen, wie viel Drehmoment für ein Anziehen der Verbindung erforderlich war.

Anhand einer Reibwertprüfung an der Verbindung konnten wir feststellen, dass die lackierte Oberfläche unter der Flanschmutter über eine weitaus geringere Reibung verfügte als erwartet. Dadurch wurden mit dem empfohlenen Drehmoment von 120 Nm sehr viel höhere Vorspannkräfte verursacht.

Im folgenden Diagramm wird die Vorspannkraft mit einer lackierten Oberfläche und einer blanken Stahlfläche verglichen:

Typische Daten aus einer Verbindungsanalyse:

  • MA = Drehmoment
  • FV = Vorspannkraft
  • µ-Koeff. = Reibungskoeffizient gesamt

Um zu bestimmen, bei welchem Drehmoment die Schraube nachgeben würde, waren weitere Tests erforderlich. Im schlimmsten Fall gab die Schraube bei einer Vorspannkraft von 61 kN nach, einem höheren Wert als die Minimalanforderung von 30 kN.

So wurde das Problem durch die Verbindungsanalyse ersichtlich und die Empfehlung lautete, das Drehmoment auf 110 Nm zu senken, um über der Mindestvorspannkraft und unter der Streckgrenze der Schrauben zu bleiben und ein Überdehnen und ein Stoppen der Montagelinie zu vermeiden. Das Problem war gelöst!

Wenn Sie eine Verbindungsanalyse benötigen, schauen Sie sich Bossards neueste Assembly Technology Expert Dienstleistungen an, insbesondere die Expert Test Services, oder schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@bossard.com.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Juni 28, 2019
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So finden Sie verborgenes Einsparpotenzial bei Konstruktion und Montage

Hidden Cost Savings from your Fasteners 2

Es ist nicht nur möglich, mit Bossards Expert Assortment Analysis bei Ihrer Stückliste verborgenes Kosteneinsparpotenzial zu entdecken, auch bei Konstruktion und Montage sind eventuell Kosteneinsparungen zu realisieren. Hier ein konkretes Beispiel, bei dem die Techniker von Bossard einem Lampenhersteller behilflich sein konnten:

Kostenaufschlüsselung der Verbindungselemente 

Auch wenn die empfohlene Schraube selbst dreimal so teuer ist, kann an Kosten eingespart werden, indem wie unten aufgeführt andere Verbindungselemente und kostspielige Montagevorgänge entfallen:

Wenn Sie das verborgene Einsparpotenzial bei Ihren Verbindungselementen finden möchten, schauen Sie sich Bossards Assembly Technology Expert Dienstleistungen näher an, insbesondere den Bossard Expert Walk, oder schreiben Sie uns direkt an: ProvenProductivity@bossard.com.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Juni 14, 2019
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Alles über Smart Factory Logistics

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Im Zeitalter von Industrie 4.0 und Technologien, die von Minute zu Minute besser werden, müssen Produktionsstätten schlank und intelligent sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit unseren Smart Factory Logistics Systemen hält das Internet der Dinge Einzug in Ihre Fertigungsumgebung und die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation wird zum Leben erweckt.

Lassen Sie mit SmartBin, SmartLabel, SmartCard, Bossard Code und Bossard 2Bin Ihre Vision eines agilen, schlanken und zuverlässigen Prozesses Realität werden. Mit Echtzeitinformationen und traditionellen Kanban-Systemen optimiert Bossards Methodik der Smart Factory Logistics Ihr C-Teile Management. Dank eines wahrhaft optimierten Beschaffungsprozesses kann Ihr Unternehmen mehr Zeit und Ressourcen darauf verwenden, einen Mehrwert für Ihre Kunden zu schaffen!

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie mit Smart Factory Logistics Ihre Kosten senken und Ihre Produktivität steigern können, schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@bossard.com.

Präsentationsinhalt:

Smart Factory Logistics Systeme

Wie viel Zeit verwenden Sie und Ihr Team auf die Beschaffung und Bestellung von C-Teilen, das Nachfüllen Ihres Bestands und das Management Ihrer Beschaffungsprozesse? Jetzt stellen Sie sich vor, Ihnen stünde all diese Zeit zur Verfügung, um einen echten Mehrwert für Ihre Kunden zu schaffen!

Mit unseren Systemen können Sie Ihre Vision eines agilen, schlanken und zuverlässigen Prozesses wahr werden lassen. Dafür analysieren wir zunächst Ihren Betrieb, um die perfekte Lösung für Sie zu finden. Vom vollautomatischen und flexiblen SmartBin über das informative SmartLabel mit Echtzeitinformationen bis hin zu traditionellen Kanban-Systemen – wir verfügen über die richtige Lösung zur Optimierung Ihres C-Teile Managements.

Automatisieren Sie die Lieferung verschiedener Werkstoffe mit der flexiblen Sensorüberwachungstechnik des SmartBin.

Modernisieren Sie Ihre bestehende Infrastruktur für Bestellungen, Produktangaben und Bestellinformationen in Echtzeit.

Eine Kombination aus herkömmlicher Kanban-Karte und RFID-Technologie.

Scannen Sie für die Nachbestellung von Werkstoffen einfach den BossardCode des jeweiligen Artikels ein – wir kümmern uns um den Rest.

Dank seiner Einfachheit hat sich der Bossard 2Bin als zuverlässige Methode zum Nachfüllen von Werkstoffen in regelmässigen Abständen erwiesen.

Schauen Sie sich den SmartBin in Aktion an!

Februar 15, 2019
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Smart Factory Logistics: Bossards Lösung für Ihr Last Mile Management

Smart Factory Logistics - Bossard's Last Mile Management Solution

Bossard führt in seinem Sortiment eine Last Mile Management Software von unschätzbarem Wert, die der Straffung der Automatisierungs- und Datenaustauschprozesse von kundenindividuellen Massenherstellern dient. Uns ist bewusst, dass Sie ständig auf der Suche nach innovativen Technologien zur Abfallverringerung und Verbesserung Ihrer Geschäftspraktiken sind, und diese Software wurde unter Beachtung genau dieser Ziele entwickelt.

So kann unsere bewährte Lösung dank ihrer Ausrichtung auf Effizienz Kosteneinsparungen von bis zu 60 % bieten und versorgt Ihren Materialcontroller mit präzisen und zeitnahen Produktinformationen.

Doch wie funktioniert die Lösung denn nun genau? Wir liefern Ihnen ein automatisiertes System, das Sie informiert, sobald die Werkstoffe wieder aufgefüllt werden müssen. Dafür wird der Bedarf vom System in einer digitalen Kommissionierliste aufgezeichnet, die dann automatisch an die mobile App von Bossards Last Mile Management weitergeleitet wird. Diese Software ist sowohl intuitiv als auch papierlos und ermöglicht Ihnen die effiziente Abholung der angeforderten Werkstoffe an zentralen Lagerstandorten.

Darüber hinaus übernimmt unsere Software die Optimierung der Nachschubplanung für Sie, wodurch der Prozess so effizient wie möglich gestaltet wird. Doch das ist noch nicht alles, der Routenplan kann sogar an ein fahrerloses Transportfahrzeug gesendet werden, das dann für den reibungslosen Transport der Werkstoffe zu ihrer Produktionsstätte sorgt.

Die Vollautomatisierung ist übrigens kein Grund zur Sorge – unser System kann genauso einfach derart konfiguriert werden, dass Sie die volle Kontrolle zurückgewinnen. Ausserdem erhalten Sie zu Ihrer Sicherheit einen wartungsfreien Service durch unsere Bossard Experten.

Dabei ist es unerheblich, mit was für einer Art Produktionsplan Sie arbeiten – Arbeitszellen-, Serien-, Fliessmontage- oder gemischte Fertigungslinien – Bossards Last Mile Management ist auf die Unterstützung aller möglichen Abläufe ausgerichtet. Unsere intuitive Software bietet Herstellern eine einfache, kosteneffektive Lösung, mit der diese ihre Abfälle verringern und ihr volles Potenzial ausschöpfen können.

 

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie vom Last Mile Management profitieren können, schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@bossard.com.

Januar 25, 2019
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5 Gründe, warum es vorteilhaft ist, Ihre Verbindungselemente bei einem Vertriebspartner zu kaufen

Fastener Distributor or Manufacturer

Geht man nur nach dem Stückpreis, ist es vielleicht verlockend, seine Verbindungselemente direkt beim Hersteller zu kaufen; bevor Sie sich jedoch für eine Bezugsquelle entscheiden, sollten Sie die Vorteile bedenken, die ein guter Vertriebspartner mit sich bringt.

Vorteile der Zusammenarbeit mit einem Vertriebspartner

  1. Stückzahlen – Die meisten Hersteller arbeiten mit einer Mindestbestellcharge von 1 Tonne pro Bestellung. Verbindungselemente werden aus Stahldrahtspulen gefertigt, die beispielsweise eben diese 1 Tonne wiegen. Da es jedoch nicht wirtschaftlich ist, eine Drahtspule auf verschiedene Auträge aufzuteilen, werden Mindestbestellmengen festgelegt. Vertriebspartner kaufen jedoch häufig die grösseren Losgrössen von Normteilen und lagern diese dann zum Weiterverkauf in kleineren Mengen.
  2. Verpackung – Vertriebspartner sind oft flexibler im Hinblick auf Packungsarten und -stückzahlen. Um Bestpreise bieten zu können, liefern viele Hersteller vorzugsweise in Grosspackungen, was ein Umverpacken erforderlich macht.
  3. Lieferung – Es können eher termingerechte Liefermengen und -termine garantiert werden.
  4. Lagerung – Viele Vertriebspartner bieten Logistiksysteme an, mit denen die Verbindungselemente direkt zu Ihrer Montagestrasse gebracht werden und Ihr Lagerbestand laufend überwacht wird.
  5. Unterstützung beim Design – Ein guter Vertriebspartner beschäftigt Experten, die Ihre Ingenieure bei der Wahl der richtigen Verbindungselemente beraten, Probleme bei der Montage beheben und Empfehlungen zur Kosteneinsparung abgeben können.

Sollten Sie von Ihrem aktuellen Verbindungselemente-Lieferanten nicht die nötige Unterstützung erhalten, wenden Sie sich unter ProvenProductivity@bossard.com an uns.

 

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

November 02, 2018
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6 Möglichkeiten der Kosteneinsparung beim C-Teile Management

6 Ways to save on C-parts management costs

Wenn Sie bei den erforderlichen Komponenten für Ihr Endprodukt Prioritäten setzen, treten C-Teile wie Schrauben, Unterlegscheiben und Muttern häufig in den Hintergrund. Natürlich stimmt es, dass diese kleinen Teile nicht der bemerkenswerteste Aspekt Ihres Produkts sein mögen, sie sind aber zweifelsohne ein wichtiger Bestandteil der Maschine, die Sie verkaufen.

Der Erwerb von C-Teilen – und sogar von kleinen Gebrauchsartikeln – ist häufig eine sehr kostspielige Angelegenheit. Das führt zu hohen Prozesskosten im Verhältnis zu den Anschaffungskosten. Doch wie können Sie nun bei den Sekundärteilen Geld einsparen und dabei gleichzeitig eine ausgezeichnete Endproduktqualität liefern?

Hier kommt unser kostenloses E-Book ins Spiel.

So kann unser E-Book helfen

In diesem E-Book finden Sie 6 bewährte Methoden, mit denen Sie in Ihrem C-Teile Management bis zu 70 % an Kosten einsparen können. Nutzen Sie das E-Book als Leitfaden, um mehr über die Bedeutung verschiedener Faktoren mit Auswirkung auf die C-Teile Kosten zu erfahren und um nützliche Tipps zu erhalten, wie Sie diese Probleme erkennen und eine bessere Langzeitlösung finden können.

Mithilfe dieses E-Books können Sie schon frühzeitig potenzielle Probleme identifizieren, sodass Sie verbesserungsbedürftige Managementbereiche festlegen und entsprechend beheben können, wodurch Sie auf lange Sicht Geld einsparen. Erfahren Sie mehr über die Vorteile, die es Ihnen bringt, das C-Teile Management auszulagern und eine zeit- und kostenintensive Überproduktion zu vermeiden. Lernen Sie mit unserem E-Book den Wert der Bewegungsminimierung für eine höhere Effizienz kennen, und wie Sie anhand von Zeitmanagement und Prozessanalyse sicherstellen können, dass Sie sich auf dem richtigen Weg befinden.

Erfahrungen in der Industrie haben gezeigt, dass im Logistikbereich des C-Teile Managements Kosteneinsparungen von bis zu 70 % erzielt werden können. Dies wirkt sich auch langfristig auf die Gesamtkosten des Endprodukts aus. Die Erfolgsgeschichten von Bossards Kunden sind jedoch der wahre Beweis, dass Sie bei Ihrem C-Teile Management erheblich an Kosten einsparen können.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.bossard.com, oder indem Sie sich unter ProvenProductivity@bossard.com direkt an uns wenden.

Juli 27, 2018
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Warum Sie Ihr Last Mile Management optimieren sollten

Optimize Your Last Mile Management

Bei der Revision des Supply Chain Managements ist es häufig entmutigend, dass der letzte Abschnitt der Supply Chain – also der Transport der Werkstoffe von den zentralen Lagerorten bin hin zu den Montagearbeitsplätzen – oft der am wenigsten effiziente Teil der Versandabwicklung ist. Aus diesem Grund haben wir das Last Mile Management entwickelt – eine einfache Lösung für die interne Logistik.

Mit Hilfe des Last Mile Managements wird der Milkrun / Waterspider unterstützt, den Werkstofffluss zeitsparend auszuführen – für eine maximale Produktivität und mit weniger Aufwand. So bietet Ihnen diese Methode intuitive, papierlose Rüst- und Nachfüll-Anweisungen, kürzere Wege und volle Transparenz für alle Beteiligten.

Last Mile Vorteile

Unsere Experten haben den Nachfüllablauf optimiert und eine reibungslose und kostengünstige Transportmethode entwickelt.

Last Mile bietet Echtzeit-Verbrauchsdaten pro Montagearbeitsplatz, einen optimierten Materialfluss und eine Reduktion von Bewegungen in der internen Logistik. Wir verwenden halb- oder vollautomatische digitale Technologien für kürzere Bestell- und Lieferzeiten. Dadurch gewährleisten wir einen höchst zuverlässigen und effizienten Ablauf. Ausserdem bietet die Last Mile Methode Flexibilität bei Umstellungen.

Bemerkenswerte Merkmale

Last Mile verfügt über mehrere wesentliche Merkmale, die zusammengenommen für einen reibungslosen Ablauf des Systems sorgen. Diese Managementmethode verwendet elektronische Bedarfsanforderungen, eine mobile App für einen papierlosen Ablauf, die Integration aller Artikel sowie konfigurierbare Montagearbeitsplätze und einen Ihren Anforderungen entsprechenden individuellen Routenplan.

So funktioniert es

Anhand eines halb- oder vollautomatischen Systems wird am Montagearbeitsplatz eine Bedarfsanforderung ausgelöst. Anschliessend wird die Bedarfsanforderung online an die Bossard Software ARIMS übermittelt und dort automatisch der digitalen Rüstliste hinzugefügt. Mit Hilfe der digitalen Rüstliste kann das erforderliche Material im Supermarkt, bei der Vormontage oder im Lager effizient kommissioniert werden. Schliesslich erhält der Milkrun / Waterspider einen Tourenplan zur Befüllung der Montagearbeitsplätze. So garantiert Last Mile einen wegoptimierten, papierlosen, zuverlässigen und zeitsparenden Tourenplan für die „Letzte Meile“.

Optimieren Sie Ihr Last Mile Management mit Bossards ergebnisorientiertem Ablauf für eine reibungslosere, effektivere Versandabwicklung, mit der Sie Zeit und Geld für Ihr Unternehmen einsparen. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.bossard.com, oder indem Sie sich unter ProvenProductivity@bossard.com direkt an uns wenden.

Juli 06, 2018
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Alles über Rationalisierung und wie Sie damit für Ihr Unternehmen Kosten einsparen können

Fastener Cost Savings

Rationalisierung: die Umstrukturierung eines Prozesses oder Systems, sodass diese logischer und einheitlicher funktionieren.

Wenn wir als Befestigerlieferant mit Kunden über Kosteneinsparungen sprechen, fällt immer der Begriff „Rationalisierung“. Doch wie lässt sich obenstehende Definition auf die Einsparung von Kosten im Bereich Verbindungselemente anwenden?

Es gibt verschiedene Herangehensweisen für den Prozess:

Artikelliste

Die erste besteht darin, sich ein Produkt in der Herstellung anzuschauen und mit der Artikelliste für diesen Gegenstand zu beginnen. Häufig fehlen in der Artikelliste ein paar wichtige Deskriptoren, die wir zunächst anhand der Untersuchung von Mustern oder Prints identifizieren müssen, um eine vollständige Beschreibung zu gewährleisten. Sobald wir über umfassende Beschreibungen verfügen, können wir die Liste dann nach Grösse, Klasse und/oder Oberflächenbearbeitung filtern und nach ähnlichen Teilen suchen. Anschliessend stellen wir die Frage: „Benötigen Sie drei verschiedene M8-Muttern oder gibt es vielleicht eine für alle Anwendungen?“ Dank dieser Vorgehensweise können wir normalerweise mehrere Artikelnummern eliminieren, wodurch der Kunde letztendlich Geld einspart.

Grossangelegter Ansatz

Der zweite Ansatz besteht darin, die ganze Fertigungsstätte zu betrachten, in der Annahme, dass mehrere Gegenstände produziert werden. Indem wir uns auf die Fertigungsstätte als Ganzes konzentrieren, können wir mehr Teile und damit mehr Kosten einsparen. Dieser Ansatz funktioniert jedoch nur, wenn uns die Artikelliste aller Verbindungselemente vorliegt. Gibt es also mehr als einen Befestigerlieferanten, benötigen wir Zugang zu allen Listenelementen.

Im Rahmen einer Rationalisierung ausgesprochene Empfehlungen ermöglichen – zumindest theoretisch – immer Kosteneinsparungen. Tatsächlich ist es jedoch so, dass Änderungen an bestehenden Produkten auch Kosten nach sich ziehen, die die Einsparungen übersteigen können. Die Frage ist also immer, ob sich die Rationalisierung lohnt.

Indem der Rationalisierungsvorgang mit bestehenden Produkten durchexerziert wird, kann eine Strategie für zukünftige Konstruktionen entwickelt werden. Wenn möglich, sollten Sie eine Liste der „ersten Wahl“ mit einer Antriebsart, einer Oberflächenbearbeitung und einer Festigkeitsklasse für die Verbindungselemente erstellen, die in den meisten Anwendungen funktionieren werden. Veröffentlichen Sie diese Liste und halten Sie Ihre Ingenieure an, diese so weit wie möglich zu verwenden. Dadurch kann die Anzahl der Sonderteile auf ein Minimum reduziert werden.

Rationalisierung kann zu ein paar guten Ideen der Kosteneinsparung führen. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, können Sie uns gerne bereits in der Konstruktionsphase Ihres Engineeringprojekts einbeziehen. Kontaktieren Sie uns dafür einfach unter ProvenProductivity@Bossard.com.

Doug Jones
Applications Engineer
E-Mail: djones@bossard.com

April 27, 2018
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Was ist der Unterschied zwischen Sets und Baugruppen?

Der Unterschied zwischen einem Set und einer Baugruppe ist ganz einfach:

  1. Bei einer Baugruppe werden zwei oder mehr Bauteile zu einem einzigen endgültigen Bauteil kombiniert.
  2. Bei einem Set werden hingegen zwei oder mehrere Komponenten gemeinsam verpackt. Dadurch kann der Endbenutzer die Bauteile einfach zusammenbauen, ohne dass es zu Verwechslungen kommen kann.

Bei der Zusammenstellung von Sets und Baugruppen sind normalerweise mehrere verschiedene Teile betroffen, was sowohl für Ihre Mitarbeiter als auch für Ihr Unternehmen einen grossen Zeitaufwand bedeuten kann. Jedes Teil hat sein Gegenstück und seinen Platz in verschiedenen Anwendungen, und wenn die Teile nicht richtig zusammengesetzt und platziert werden, kann das eventuell einen Schmetterlingseffekt verursachen. Dies kann wiederum zu Ausfällen aufgrund von inkorrekter Montage oder zu Produktionsverlusten führen, da Sie die Anlage stoppen und das korrekte Bauteil platzieren müssen, wenn der Bausatz nicht richtig zusammengestellt worden war.

Sie sehen, Sets und Baugruppen müssen mit grosser Sorgfalt behandelt werden. Das bedeutet, dass Sie mit viel Geduld und Detailgenauigkeit vorgehen und sich auf einen beträchtlichen Zeitaufwand einstellen müssen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie bei einem Bausatz oder einer Baugruppe Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte unter ProvenProductivity@bossard.com an Bossard.

 

Eric Barfels
Technical Sales
Ebarfels@bossard.com

April 06, 2018
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Warum Sie den Lieferanten Ihrer Befestiger sorgfältig auswählen sollten

Bei den zahlreichen Geschäften und Lieferanten, die Befestiger anbieten, sollte es doch einfach sein, für einen bestimmten Auftrag oder eine bestimmte Baugruppe einen Befestiger auszuwählen, nicht wahr?

Viele grosse Einzelhandelsketten und kleine Händler achten beim Kauf von Befestigern jedoch nur auf den richtigen Durchmesser und die richtige Länge. Diese Unternehmen überprüfen weder ihre Bestellungen auf Compliance noch kontrollieren sie, ob der Lieferant oder Hersteller bestimmte Normen erfüllt.

Höchstwahrscheinlich kennen diese Unternehmen noch nicht einmal die für Befestiger geltenden Anforderungen. So gibt es zahlreiche Normungsinstitutionen und -organisationen weltweit, darunter ISO, ANSI, ASME, DIN und JIS. Dabei verfügt jedes Land über sein eigenes Normungssystem für Befestiger, entsprechende Testmethoden oder beides. In diesen Normen werden die Anforderungen hinsichtlich Massen, Gewindegrössen (obere und untere Durchmessergrenzen und Gewindesteigung) sowie die mechanischen Anforderungen wie beispielsweise Härte und Zugfestigkeit festgelegt.

Diese Anforderungen müssen dann vom Hersteller überprüft und getestet werden. Wie Sie sicherstellen können, dass die Lieferanten sich an diese Richtlinien halten oder dass die Befestiger diesen Anforderungen entsprechen?

Wenden Sie sich unter ProvenProductivity@bossard.com an uns, wenn Sie erfahren möchten, welche Schritte wir unternehmen, um hochwertige Befestiger von bewährten Herstellern zu gewährleisten.

 

Jon Rathe
SCQA

Januar 26, 2018
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