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Warum Verbindungselemente versagen: Wie man das Lösen durch Vibrationen verhindert

Fastener Failures

Im nächsten Beitrag zu den häufigsten Gründen für das Versagen von Verbindungselementen geht es um Verbindungen, die sich mit der Zeit durch Vibrationen lösen.

Viele Verbindungenunterliegen nur statischen oder externen Belastungen. Diese Arten der Belastung erfolgen unregelmässig und überschreiten nicht die Festigkeit des Verbindungselements, das die einzelnen Bauteile zusammenhält. Einmal richtig angezogen, lösen sich diese Verbindungen selten. Es gibt jedoch auch Verbindungen, die einer schwellenden Belastung und in einigen Fällen sogar einer grossen schwellenden Belastung unterliegen, welche Schwingungen verursacht. Auch wenn die Belastung nicht sehr hoch ist, kann es bei Verwendung falscher Verbindungselementehier zu einem Lösen kommen.

Das Gewinde eines Verbindungsselementes ist wie eine Rampe, die sich spiralförmig um den Schraubenschaft wickelt. Angezogene Verbindungselemente sind auf Reibung angewiesen, um ein „Abrutschen von der Rampe“ oder ein Lösen des Verbindungselements zu verhindern. Dabei ist die Reibung nicht nur an den Gewindeflanken eines Verbindungselements von Bedeutung, sondern auch an der Auflagefläche. Bei zu viel Reibung in einer Verbindung wird nicht genügend Vorspannkraft erzeugt, zu wenig Reibung kann hingegen zu einem Lösen führen.

Einige Verbindungen sind anfälliger für das Lösen durch Schwingungskräfte. als andere:

  • Weiche Verbindungen, die nicht genügend Vorspannkraft erzeugen können, um das Verbindungselement zu dehnen, ohne das Gegenstück zu beschädigen
  • Sehr kurze Schraubverbindungen, die höhere Vorspannkräfte aufnehmen können, bei denen der Schraube jedoch die ausreichende Länge fehlt, um sich zu dehnen

Wie man das Problem eines schwingungsbedingten Lösens beheben kann

Welche Schritte sind zu unternehmen, um dem Problem des vibrationsbedingten Lösens zu begegnen?

  • Beseitigen Sie die Vibrationsquelle: Im Falle eines rotierenden Elements erwägen Sie das Auswuchten der Teile, um die Vibrationen zu reduzieren
  • Erhöhen Sie die Reibung der Gewindeteile: Gewindeformende Schrauben oder klebende Vorbeschichtungen könnten eine gute Alternative sein
  • Erhöhen Sie die Reibung der Auflageflächen: Muttern, Schrauben oder Unterlegscheiben mit Profilierung könnten hier Abhilfe schaffen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie den Problemen vom schwingungsbedingten Lösen begegnen können, schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@bossard.com.

April 05, 2019
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Warum Ihre Verbindungselemente nachgeben

Fastener Failures

Wenn Gegenstände auseinanderfallen, werden häufig zu Unrecht die Verbindungselemente dafür verantwortlich gemacht. In vielen Fällen ist das Verbindungselement nicht dafür verantwortlich.

Überdehnte Verbindungselemente werden typischerweise durch ein zu hohes Anziehdrehmoment verursacht. Ein mit Aussengewinde versehenes Verbindungselement, das zu stark angezogen wurde, dehnt sich üblicherweise aus und bildet eine „Einschnürung“, wie unten abgebildet.

Fastener Failures

Wenn Ihr Verbindungselement so aussieht, wurde es zu fest angezogen. Bedeutet dies jedoch, dass es sich um schlechte Schrauben handelt? Nein, es bedeutet einfach, dass die auf das Verbindungselement ausgeübte Kraft die Festigkeit der Schraube übersteigt.

Um dieses Versagen zu verstehen, müssen drei wichtige Faktoren analysiert werden: Festigkeit des Verbindungselementes, Drehmoment und Reibung.

1.Festigkeit

Vergewissern Sie sich, dass die Festigkeit des Verbindungselements für Ihre Anwendung richtig ausgewählt wurde und überprüfen Sie die Kopfkennzeichnung, um sicherzustellen, dass nicht das falsche Verbindungselement verwendet wurde.

2. Drehmoment

War für die Verbindung ein gewisses Drehmoment vorgeschrieben? Wenn ja, wurden das richtige Werkzeug und Drehmoment zur Montage des Verbindungselements verwendet? Als Richtlinie für das Anziehen von Verbindungselementen gibt es Drehmomenttabellen, mit denen Sie überprüfen können, ob das richtige Drehmoment verwendet wurde. Ausserdem kann es sinnvoll sein, die Kalibrierung des verwendeten Werkzeugs zu überprüfen. Wurde kein Drehmoment vorgegeben, ist darauf zu achten, dass das Verbindungselement nicht zu stark angezogen wird.

3. Reibung

Wenn die Verbindung mit einem geeichten Werkzeug mit dem empfohlenen Drehmoment angezogen wurde und die Schraube die richtige Festigkeit hat, das Ergebnis aber dennoch wie im obigen Bild aussieht, was dann? In diesem Fall ist es wahrscheinlich, dass Schmiermittel im Gewinde oder auf der Auflagefläche der Verbindung vorhanden ist, wodurch die Reibung reduziert und ein grösseres Drehmoment und damit eine grössere Kraft übertragen wird. Dadurch wird möglicherweise die Dehngrenze der Schraube überschritten. Achten Sie daher immer auf Anzeichen von Öl oder Fett, die von Handschuhen oder andersweitig übertragen werden können. So kann die Beseitigung der zusätzlichen Schmierung ein Lösungsansatz sein.

Für weitere Informationen zur Behebung eines Versagens bei Verbindungselementen kontaktieren Sie uns bitte unter ProvenProductivity@bossard.com.

März 29, 2019
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Tipps zur Werkstoffauswahl für Ihr Verbindungselement

Fastener Design Tips part 5

Der am meisten verwendete Werkstoff in der Welt der Verbindungstechnik ist der Kohlenstoffstahl oder legierter Stahl – zur Vorbeugung von Korrosion im Betrieb oft mit einem Oberflächenschutz versehen. Doch ist dieses Material für alle Konstruktionen geeignet? Was ist mit Gusseisen? Edelstahl, Aluminium oder sogar kohlefaserverstärkter Kunststoff? Wenn wir im Hinblick auf den Werkstoff oder die Oberflächenbehandlung des Verbindungselementes die falsche Wahl treffen, könnten wir damit ein Versagen unserer Verbindungen verursachen. Lassen Sie uns einen kurzen Blick auf die oben genannten Werkstoffe werfen:

Tipps zur Werkstoffauswahl für Ihr Verbindungselement

Am besten sollte der Werkstoff des Verbindungselementes so gut wie möglich mit dem Werkstoff der Verbindung übereinstimmen, nicht nur zum Schutz vor Kontaktkorrosionsondern auch, um eine Übereinstimmung der thermischen Ausdehnung und Verkürzung der Materialien zu gewährleisten, wenn sie unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt sind.

Darüber hinaus gibt es besondere Werkstoffe, die speziell für den Einsatz bei hohen Temperaturen entwickelt wurden.

 

Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, welcher Werkstoff sich am besten für Ihre Konstruktion eignet, besuchen Sie uns auf www.bossard.com oder schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@bossard.com.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Januar 18, 2019
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Was Sie über die Grades und Festigkeitsklassen von Verbindungselementen wissen sollten

Fastener Design Tips part 4

Unabhängig davon, ob Sie für Ihre Konstruktionen Zoll- oder metrische Verbindungselemente verwenden, sollten Sie die Grades (Zoll) oder die Festigkeitsklasse (metrisch) Ihrer Verbindungselemente kennen. In der folgenden Tabelle können Sie die Unterschiede zwischen den beiden Systemen vergleichen:

matrix-Was Sie über die Grades und Festigkeitsklassen von Verbindungselementen wissen solltenNormalerweise steigt mit der Festigkeit auch der Preis. Dabei ist jedoch auch wichtig zu beachten, dass eine höhere Festigkeit nicht immer besser ist. So sind hochfeste Verbindungselemente in der Regel weniger dehnbar und erfordern beim Anziehen häufig eine grössere Kontrolle, um ihre Festigkeit zu nutzen.

Bei der Konstruktion mit Schrauben und Mutternsollten die Festigkeitsklassen der verwendeten Teile übereinstimmen. Allerdings können bei Schrauben mit geringerer Festigkeit auch Muttern mit höherer Festigkeit verwendet werden. Soll eine sichere Verbindung gewährleistet werden, muss die Mutter demnach immer stärker sein als die Schraube. Im Gegenzug bedeutet dies, dass die Verwendung einer Mutter mit geringerer Festigkeit bei einer Schraube mit höherer Festigkeit zu Schwierigkeiten führen kann.

Abschliessend sollte noch erwähnt werden, dass häufig die Festigkeit von Unterlegscheiben nicht beachtet wird. Der Zweck einer Unterlegscheibe unter einer Sechskantschraube oder Mutter ist es, die Last zu verteilen und den Grenzwert der Flächenpressung auf der Auflagefläche zu erhöhen. Wenn nicht gehärtete Unterlegscheiben mit gehärteten Schrauben verwendet werden, kann sich der Sechskantkopf in die Stirnseite der Unterlegscheibe graben, wodurch sich die Vorspannkraft senken und die Verbindung lösen kann.

 

Wenn Sie an weiteren Informationen zu den Grades und Festigkeitsklassen von Verbindungselementen interessiert sind, besuchen Sie uns auf www.bossard.com oder schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@bossard.com.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Januar 11, 2019
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7 Faktoren, die Sie bei der Auswahl der Oberflächenbehandlung Ihres Verbindungselementes beachten sollten

Fastener Design Tips part 3

Viele Ingenieure beschäftigen sich eingehend mit der Wahl des richtigen Verbindungselementes für ihre Konstruktion, übersehen dabei aber die Bedeutung der Oberflächenbehandlung. Bei der Auswahl der besten Oberflächenbehandlung für Ihre Verbindungselemente ist es ratsam, die folgenden Faktoren zu berücksichtigen:

  1. Sicherheit – Die falsche Oberflächenbehandlung kann zu einem Versagen der Verbindung führen
  2. Korrosionsschutz – Wie hoch ist die erwartete Lebensdauer des Teils und wie sind die Einsatzbedingungen?
  3. Beständigkeit gegen Montageschäden – Wie beeinträchtigen bei der Montage und beim Anziehen entstandene Kerben und Kratzer die Oberflächenbehandlung?
  4. Risikobewertung der Verbindung – Wird die Baugruppe versagen, wenn sich die Verbindung löst? Welche Folgen hat ein Versagen der Baugruppe?
  5. Funktionalität – Wird die Oberflächenbehandlung dazu führen, dass meine Verbindungselemente aufgrund von gefülltem Gewinde oder Antrieb nicht montiert werden können?
  6. Verfügbarkeit – Ist die Oberflächenbehandlung problemlos verfügbar?
  7. Kosten – Ist die Oberflächenbehandlung für meine Montage kostengünstig?

Es gibt viele exotische Beschichtungen, die für spezifische Anwendungen entwickelt wurden, und jeden Tag werden mehr produziert. Zu den handelsüblichsten Oberflächenbehandlungen gehören:

 

Wenn Sie an weiteren Informationen zu Oberflächenbehandlungen für Ihre Verbindungselemente interessiert sind, besuchen Sie uns auf www.bossard.com oder wenden Sie sich per E-Mail unter ProvenProductivity@bossard.com direkt an uns.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Januar 04, 2019
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Warum die Form des Schraubenkopfes von Bedeutung ist

Fastener Design Tips part 2

Die Wahl der richtigen Kopfform hängt oft von der Bevorzugung des Ingenieurs, dem aktuellen Trend oder den Sonderanforderungen einer speziellen (vom Standard abweichenden) Anwendung ab. Alle diese Situationen können gefährlich und kostspielig sein.

Innenantriebe

Im Hinblick auf Schraubenköpfe mit Innenantrieb sind die gängigsten Ausführungen für kleinere Maschinenschrauben (M6 und kleiner) Längsschlitz, Kreuzschlitz (Phillips), Kreuzschlitz (Pozidriv), Torx und Torx Plus. Die sogenannten Inbusschrauben verfügen normalerweise über Innensechskantprofile und werden häufig im Werkzeug- und Maschinenbau eingesetzt. In der folgenden Tabelle finden Sie ein paar Anhaltspunkte, die Sie bei der Wahl eines Innenantriebes beachten sollten:

  Längsschlitz Phillips Kreuzschlitz Pozidriv Torx Torx Plus
Kein Werkzeug erforderlich* SEHR GUT NE NE NE NE
Montage GUT SEHR GUT NE** GUT NE**
Serienmontage per Hand NE NE GUT GUT GUT
Serienmontage per Elektrowerkzeug NE NE GUT GUT SEHR GUT
Standzeit SCHLECHT SCHLECHT GUT GUT SEHR GUT
Drehmomentübertragung SCHLECHT SCHLECHT GUT BESSER SEHR GUT

*Kein Werkzeug erforderlich: In einigen Konstruktionen, wie z. B. bei Zugangstüren an Geräten, sind Werkzeuge möglicherweise nicht ohne weiteres verfügbar, sodass von einer Münze bis hin zum Autoschlüssel alles verwendet werden kann, um den Schlitzkopf zu drehen und damit Zugang zu erhalten.

**NE (NICHT EMPFOHLEN): Pozidriv- und Torx Plus-Antriebe lassen sich leicht mit Philips und Torx verwechseln, auch wenn sie unterschiedliche Schraubendreher erfordern. Für die Montage durch den Verbraucher wird daher von diesen abgeraten.

Schrauben mit Innenantrieb

Bei Schrauben mit Innenantrieb ist die Kopfform zwingend zu berücksichtigen. Dabei gibt es viele Optionen, nicht alle sind jedoch leicht erhältlich. Die gängigste Kopfform ist der Linsenkopf, der praktisch in jeder Grösse bis M6 erhältlich ist. Weniger verbreitet sind Rundkopf-, Zylinderkopf- und Sechskantschrauben

Grössere Schrauben

Bei grösseren Schrauben sind Sechskant, Sechskant mit Flansch und Innensechskant die gängigsten Ausführungen. Innensechskantschrauben werden häufig dann verwendet, wenn zu wenig Platz vorhanden ist, um die Schraube mit einer Stecknuss montieren zu können. Sechskantschrauben mit Flansch sind in der Regel teurer als Sechskantschrauben. Dank ihrer grösseren Auflagefläche kann man hier jedoch oft auf Unterlegscheiben verzichten, was letztlich zu Kosteneinsparungen führen kann. Sechskantköpfe können ohne Unterlegscheiben verwendet werden, wenn sie mit einer richtig dimensionierten Bohrung in einer sehr harten Oberfläche zum Einsatz kommen. In vielen Fällen ist die zulässige Grenzflächenpressung des Gegenstücks allerdings nicht hoch genug, um die Last ohne zusätzliche gehärtete Unterlegscheiben oder einen Flansch aufzunehmen.

 

Wenn Sie an weiteren Informationen zur Auswahl des richtigen Schraubenkopfes für Ihre nächste Konstruktion interessiert sind, besuchen Sie uns auf unserer Website unter www.bossard.com oder kontaktieren Sie uns unter ProvenProductivity@bossard.com.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Dezember 28, 2018
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Wie man weiche Schraubfälle richtig konstruiert

Fastener Design Tips part 1

Im Bereich Verbindungselemente werden Produktingenieure selten geschult, sodass in der Konstruktionsphase häufig Fehler gemacht werden. In den nächsten fünf Blogbeiträgen werden wir unsere Aufmerksamkeit nun auf ein paar dieser häufigsten Fehler richten.

Was sind weiche Schraubfälle?

Eine Verbindung gilt als „weich“, wenn eines oder mehrere der zu verbindenden Materialien weicher oder schwächer sind als das Verbindungselement zur Sicherung der Verbindung. Dies kann zu einer geringen Vorspannung führen, was je nach den auf die Verbindung wirkenden Aussenkräften zu einem Lösen oder einem Ermüdungsbruch führen kann. Beispiele für weiche Verbindungen sind Dichtungsverbindungen und Kunststoffe.

Dichtungsverbindungen

Hierbei handelt es sich um weiche Verbindungen, bei denen ein weiches Dichtungsmaterial zwischen zwei Oberflächen einen Schutz gegen Undichtheit gewährleistet. Sie dürfen nicht zu fest angezogen werden, da sonst die Dichtung versagen könnte. Im Laufe der Zeit können diese Dichtungen brechen, undicht werden oder zum Lösen der Verbindungselemente führen. Eine alternative Methode zur Verhinderung des Versagens dieser Verbindung ist die Konstruktion einer Stufe oder Nut in der Dichtungsoberfläche, wodurch das Dichtungsmaterial komprimieren und abdichten kann. Dies führt zum Kontakt der harten Oberflächen und damit zu einer höheren Klemmkraft, was wiederum für eine harte Verbindung sorgt.

Kunststoffe

Heute enthalten viele Konstruktionen Kunststoffe, deren Montage ohne Rissbildung schwierig sein kann. Bei der Befestigung von Kunststoffen auf Metall kann eine Schulterschraube oder eine Art von Druckbegrenzer, der eine zu starke Belastung des Kunststoffs verhindert, verwendet werden. Eine weitere Alternative ist der Einsatz von Spezialschrauben wie z. B. Delta PT® -Schrauben, mit denen das Gewinde direkt in den Kunststoff geformt wird. Mit der richtigen Lochgrösse und -ausführung hat sich dieses Verfahren als sehr effektiv und wirtschaftlich erwiesen.

 

Wenn Sie an weiteren Informationen über weiche Schraubfälle interessiert sind oder bei der Montage Ihrer nächsten wichtigen Anwendung Hilfe benötigen, besuchen Sie unsere Website www.bossard.com oder wenden Sie sich uns unter ProvenProductivity@bossard.com an uns.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Dezember 21, 2018
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Verschiedene Sicherungsmethoden der Verbindungstechnik für Ihre Anwendung: Polyamid-Fleckbeschichtungen und -Stopfen

Locking part 3

Verschiedene Sicherungsmethoden der Verbindungstechnik für Ihre Anwendung: Polyamid-Fleckbeschichtungen und -Stopfen

Im dritten Teil unserer Reihe zu Sicherungsmethoden in der Verbindungstechnik beschäftigen wir uns mit Polyamid-Fleckbeschichtungen und -Stopfen

Polyamid-Fleckbeschichtungen

Polyamid-Fleckbeschichtungen weisen einige Gemeinsamkeiten mit Klebstoffbeschichtungen auf, so werden sie beispielsweise beide vor der Lieferung an den Kunden aufgetragen und können daher bei der Montage nicht vergessen werden. Hier hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.

Beim Polyamid-Fleck handelt es sich um einen Kunststoff, der in Pulverform aufgetragen und dann unter Wärmezufuhr auf das Gewinde aufgeschmolzen wird. Zum Sichern wird das Polyamid NICHT rundum, sondern nur auf einer Seite aufgetragen. Dabei ist das Material weich genug, um bei der Montage ein Gewinde darin formen zu können, gleichzeitig jedoch hart genug, um auf der gegenüberliegenden Seite des Flecks zusätzliche Reibung zu erzeugen. Da der Fleck nach der Montage nicht wie ein Klebstoff aushärtet, dabei jedoch hart bleibt, kann er bis zu einem gewissen Mass wiederverwertet werden. Die meisten Hersteller geben an, dass die Sicherung bis zu einer 3- bis 5-maligen Verwendung gewährleistet ist. Ebenfalls geeignet ist diese Art von Polyamid-Fleck für Anwendungen, bei denen kleinste Korrekturen vorgenommen werden müssen, ohne dass eine vollständige Demontage erforderlich ist.

nylon patches

 

 

 

 

 

 

 

Polyamid-Stopfen

Das Polyamid kann zudem in Form von Stopfen oder Streifen auf die Gewinde aufgetragen werden.

nylon plugs

nylon plugs 2

 

 

 

 

 

 

Bei dieser Methode müssen die Schrauben maschinell bearbeitet und die Polyamid-Stopfen oder -Streifen in diese hineingedrückt werden. Diese sind in der Herstellung zwar etwas kostenaufwendiger, es gibt jedoch Kunden, die dennoch die Stopfen oder Streifen den Flecken vorziehen und denken, dass sie mit dieser Art von Sicherung eine bessere Wirkung erzielen.

Zu den nennenswerten Vorteilen von Polyamid im Vergleich zu Klebstoffen gehören eine längere Haltbarkeitsdauer unter optimalen Lagerbedingungen und die Möglichkeit der Wiederverwertbarkeit.

 

Wenn Sie an weiteren Informationen zu den Polyamid-Sicherungsmethoden interessiert sind, oder Unterstützung bei der Entscheidung benötigen, welche Sicherungsmethode sich am besten für Ihre Anwendung eignet, besuchen Sie uns auf www.bossard.com oder schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@bossard.com.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

November 30, 2018
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Was die Titanic und der Eisberg mit Ihren Verbindungselementen zu tun haben

Titanic Fasteners

Wenn man an die Titanic denkt, kommt einem natürlich zuerst der Eisberg in den Sinn – eine der Hauptursachen für ihren tragischen Untergang. Ein Eisberg ist trügerisch, da etwa 85 % seiner Masse unter der Wasseroberfläche verborgen sind, sodass man ihn für sehr viel kleiner hält, als er eigentlich ist. Das Gleiche gilt für die wahren Kosten eines Verbindungselements.

Kostenfaktoren bei Verbindungselementen

Kosten, die sich häufig unter der Oberfläche verstecken, könnten auch als „unsichtbare Kosten“ bezeichnet werden:

  • Beschaffung
  • Wareneingang
  • Qualitätssicherung
  • Lagerung
  • Logistik und Handling
  • Überprüfung von Rechnungen und Zahlungen
  • Jährliche Inventur

Alle diese Tätigkeiten beinhalten Kosten für jeden Artikel auf Ihrer Stückliste. Indem Sie die Anzahl der Teile auf Ihrer Stückliste verringern, können Sie die Gesamtverbindungskosten erheblich senken. Lassen Sie Ihr Schiff nicht sinken! Schauen Sie sich stattdessen den Rechner zur Kosteneinsparung von Bossard an, mit dem Sie die potenziellen Kosteneinsparungen berechnen können, die Ihnen Bossard als Ihr bevorzugter Lieferant bietet. Wenden Sie sich unter ProvenProductivity@bossard.com an uns, wenn Sie möchten, dass wir gemeinsam mit Ihnen Ihren Eisberg angehen!

 

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

November 09, 2018
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Was sind Konfliktmineralien und welche Auswirkung haben sie auf Verbindungselemente?

Conflict Minerals for Fasteners

Was sind Konfliktmineralien? Der Begriff Konfliktmineralien taucht in der Verbindungstechnik immer häufiger auf. Ursprünglich stammt dieser Begriff aus dem sogenannten Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act, der im Juli 2010 vom US-Kongress verabschiedet wurde. Dieses Gesetz bezieht sich insbesondere auf vier Elemente: Zinn, Tantal, Wolfram und Gold – aufgrund der Begriffe im Englischen (Tin, Tantalum und Tungsten) auch als „3TG“ bezeichnet. Das Problem besteht darin, dass die Einkünfte aus dem Verkauf dieser Mineralien, die aus bestimmten illegal geführten Minen stammen, für die Finanzierung des bewaffneten Konflikts in der Demokratischen Republik Kongo und in angrenzenden Ländern verwendet wird.

Conflict-Free Sourcing Initiative

Um zu verhindern, dass Konfliktmineralien auf den globalen Markt gelangen hat die Conflict-Free Sourcing Initiative (CFSI) das sogenannte Conflict Minerals Reporting Template (CMRT) geschaffen, mit dem Informationen zu den Konfliktmineralien gesammelt und Unternehmen sensibilisiert werden sollen, die eine Teilnahme an der Initiative befürworten.

Die meisten Standardverbindungselemente enthalten keines der vier Mineralien. Es gibt jedoch wenige Ausnahmen. Bossard hat sich der Unterstützung des Dodd-Frank Consumer Protection Act verschrieben. Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, wenden Sie sich bitte unter ProvenProductivity@bossard.com an uns.

 

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Oktober 26, 2018
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