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Merkmale der Accuride® Serie 9300

Premium ball bearing slides

Bossard ist stolz, die erstklassigen Teleskopschienen von Accuride® International vorstellen zu können. Diese hochwertig konstruierten Produkte unterstützen eine effektive Raumnutzung in einer Vielzahl von Aufbewahrungssystemen und Lösungen. Beginnend bei Systemen für Fahrzeuge bis hin zu ortsfesten Lösungen. Die für Schwerlast-Bewegungslösungen entwickelte Serie 9300 verfügt über die folgenden Produktemerkmale:

  • RoHS-Konformität
  • Geeignet für Schwerlasten bis zu 600 Kilogramm mit Längen von bis zu 60 Zoll und Breiten von bis zu 42 Zoll
  • Es sind Ausführungen mit Rastung in geöffneter Position (verriegeln) oder geschlossener Position (entriegeln) erhältlich
  • Entriegeln Sie die gerasteten Führungsschienen ganz einfach durch Antippen, wenn Sie die Schublade öffnen oder schliessen möchten
  • Dank der voll erweiterten dreigliedrigen Konstruktion können Sie ungehindert auf alle Ihre Schubladeninhalte zugreifen
  • Nicht-trennbare Konstruktion
  • Wird flach oder an der Seite montiert – für maximale Flexibilität in Ihrer Konstruktion
  • Eine Stoss- und Schalldämpfung sorgt für reibungslose, präzise Bewegungen und ein geräuscharmes Schliessen der Schublade
  • Eingeschränkte Lebenszeitgarantie

Wir bieten die folgenden Modelle der Serie 9300 an:

  • 9301E: Diese Führung ist für mobile Lasten bis zu 360 Kilogjramm und stationäre Lasten bis zu 600 Kilogramm geeignet. Mit dem optionalen Accuride® CBHANDLE Kit verfügt sie zudem über die optionale Funktion der Verriegelung und Entriegelung.  AWI- und BHMA-Konformität.   
  • 9307E: Diese Führung verfügt über eine Frontlasche zur Entriegelung, mit der Schubladen und Einsätze in geöffneter Position arretiert werden können – für einen ungehinderten Zugriff auch über längere Zeiträume. Die durch Feder und Hebel verstärkte Konstruktion sorgt für eine bessere Zuverlässigkeit bei wiederholtem Einsatz.
  • 9308E: Diese Führung verfügt zur Sicherung von Fahrzeugabteilen in geöffneter oder geschlossener Position nicht nur über eine Entriegelungsfunktion, sondern auch über eine Verriegelungsfunktion, mit der gewährleistet wird, dass die Schubladen während des Transports geschlossen bleiben.
  • 9308-E5: Dieses Set mit zwei Führungen setzt sich aus der 9308E mit ihren Ver- und Entriegelungsfunktionen und der 9301E zusammen.
  • 9322E: Verfügt über eine Taschen- und Bajonettmontagevorrichtung für eine werkzeuglose Installation.   Für eine nicht-verriegelnde Bewegung.
  • 9328E: Diese Führungsschiene verfügt ebenfalls über eine Taschen- und Bajonettmontagevorrichtung für eine einfache Installation und rastet über einen Frontrasthebel ein und aus.

Wenn Sie an weiteren Informationen zur Accuride Serie 9300 interessiert sind, schreiben Sie uns an: provenproductivity@bossard.com.

Mai 01, 2020
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SmartBin Flex und SmartLabel im Vergleich

An employee sorts through Bossard washers

Wenn Sie nach einer Möglichkeit suchen, Ihre Lagerbestände automatisch nachzuverfolgen, oder ein intelligentes Lagersystem installieren möchten, würden wir Ihnen gerne die Lösungen SmartBin Flex und SmartLabel von Bossard vorstellen. Beide Systeme dienen einer Erhöhung Ihrer Effizienz und einer Steigerung Ihrer Rentabilität.

Unterschiede

Beim SmartBin Flex wird ein Behälter mit einem Gewichtssensor verbunden. Dadurch entsteht eine eigenständige Einheit, die überall in Ihrer Anlage zum Einsatz kommen kann. Dieses System eignet sich besonders dann, wenn Sie noch kein Lagersystem für Ihren Bestand eingerichtet haben oder planen, Ihr aktuelles System zu ändern.

Durch den Einsatz von Gewichtssensoren verfolgt SmartBin Flex automatisch und in Echtzeit den Bestand im Behälter, Tag und Nacht. Geht der Lagerbestand dann der Neige zu, können automatisch Nachfüllaufträge ausgelöst werden, ohne dass jemand manuell eingreifen muss, was wiederum für schlankere Prozesse sorgt.

Das SmartLabel ist ein intelligentes Etikett, das an jeder Art von Lagerbehälter angebracht werden kann. Es eignet sich perfekt, wenn Sie bereits ein gut funktionierendes Lagersystem implementiert haben und dieses nun automatisieren möchten.

Angezeigt werden auf dem Etikett Informationen wie Produktname und ID-Nummer. Aufgrund der verwendeten E-Papiertechnologie ist das Etikett bei allen Lichtverhältnissen gut lesbar. Wenn sich der Behälter dann leert oder wenn ein Mitarbeiter es für erforderlich hält, kann per Knopfdruck auf dem Etikett ein Nachfüllauftrag ausgelöst werden. Auf dem Etikett werden anschliessend der Bestellstatus in Echtzeit, die Menge und das Lieferdatum angezeigt.

Ähnliche Vorteile

Die beiden intelligenten Systeme bieten ähnliche Vorteile:

  • Integration mit Smart Factory Logistics.
  • Rationalisierung des Bestellprozesses.
  • Senkung Ihrer Gesamtbetriebskosten durch weitgehende Wartungsfreiheit.
  • Erhöhte Effizienz und dadurch mehr Zeit für Kernaufgaben, was wiederum für eine gesteigerte Rentabilität sorgt.
  • Drahtlose Verwendung am Montagearbeitsplatz.
  • Aktualisierung der Daten in Echtzeit.
  • Nahtlose Bewirtschaftung der Bestellungen für eine vollständige Kontrolle des Zyklus Ihrerseits.
  • Konsolidierung von Kontrolle, Bestellungen und Lieferungen.
  • Nachfüllung des Lagerbestands am Montagearbeitsplatz.
  • Integration mit ARIMS, unserer interaktiven webbasierten Plattform, mit der Sie Ihren Materialfluss automatisieren können.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie eines der beiden Systeme oder beide für Ihr Unternehmen nutzen können? Dann schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@bossard.com.

April 24, 2020
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4 Trends für Verbindungselemente im Jahr 2020

Fasteners

Aufgrund sich ändernder Technologien und unterschiedlicher Montageanforderungen machen Verbindungselemente jedes Jahr einen Wandel durch. Im Folgenden finden Sie die Prognosen von Bossard für Trends 2020 im Bereich Verbindungselemente.

Höherer Korrosionsschutz

Korrosion, wie beispielsweise Rost, kann dazu führen, dass Verbindungselemente aus Metall beschädigt werden und sich zersetzen, was wiederum ein Versagen der Verbindung zur Folge hat. Eine Konstruktionsstrategie für einen höheren Korrosionsschutz kann beispielsweise darin liegen, die korrosive Umgebung zu untersuchen und die Anforderungen zu deren Bekämpfung festzulegen, zum Beispiel anhand der Korrosionsklassen für Umgebungen nach ISO 12944. Vermeiden Sie zudem geometrische Formen, in denen sich Wasser und Schmutz ablagern können, was wiederum die Korrosion fördert. Abschliessend können Sie korrosionsbeständige Werkstoffe und eine angemessene Schutzmethode wählen, wie zum Beispiel Oberflächenbeschichtungen oder Gleichströme.

Oberflächenbehandlung für eine kontrollierte Reibung

Reibung ist die Kraft, mit der vermieden wird, dass eine Oberfläche über die andere gleitet. Bei zu wenig Reibung können sich die Verbindungselemente lösen und die Verbindungen trennen. Bei zu grosser Reibung können sich die Oberflächen abschleifen und zerstört werden. Abgesehen von einer korrekten Konstruktion gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die Reibung an einem Bolzen oder einer Schraube zu kontrollieren: durch die bestmögliche Oberflächenbehandlung. Optionen sind unter anderem Zinklamellenbeschichtungen, Zink-Nickel-Beschichtungen, Epoxid-Elektrotauchbeschichtungen und Feuerverzinkungen.

Für die Wahl der richtigen Oberflächenbehandlung muss man einen Blick auf Korrosionsschutz, Sicherheit, Funktionalität, Beständigkeit gegen Handhabungsschäden, Verfügbarkeit und Kosten werfen. Ausserdem sollte untersucht werden, wie kritisch die Verbindung für die Baugruppe insgesamt ist.

Leichtgewichtige Verbindungselemente für bestimmte Branchen

Während Langlebigkeit und Stärke die wichtigsten Eigenschaften eines Verbindungselements sind, ist auch ein leichtes Gewicht oder eine Gewichtsreduzierung kritisch in bestimmten Branchen, beispielsweise in der Luftfahrtindustrie, in der Automobilbranche oder im Schienenverkehr. So können mit leichteren Werkstoffen schnellere und effizientere Produkte wie Automobile oder Flugzeuge produziert werden. Verbundwerkstoffe wie Kohlefaser können in Komponenten verwendet werden, die durch Verbindungselemente aus Polymer oder mit in der Komponente eingebetteten Verbindungselementen verbunden werden.

Multifunktionale Verbindungselemente

Ein Verbindungselement mit einer einzigen Funktion, wie eine Schraube oder ein Bolzen, eignet sich perfekt, um zwei Komponenten miteinander zu verbinden. Ein Verbindungselement, das mehrere Funktionen in sich vereint, bietet jedoch verschiedene Vorteile. Zum einen ist es wirtschaftlicher, da weniger Einzelteile erforderlich sind. Ausserdem wird die Montage schneller und sicherer, wodurch wiederum die Produktivität gesteigert und die Durchlaufzeit verkürzt wird. So erzielen Sie pro Verbindung ein Rationalisierungspotenzial von über 30 Prozent für die gesamte Wertschöpfungskette.

Sie sind an einem dieser Trends für Ihr Unternehmen interessiert? Dann schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@Bossard.com.

April 17, 2020
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Nutzen Sie die Vorteile von Industrie 4.0: Wir sagen Ihnen, warum

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Vielleicht haben Sie den Begriff Industry 4.0 schon in den Medien gehört  wo er gerne angepriesen wird, wenn es um Fabriken und Produktionslinien wie die Ihre geht. Vielleicht fragen Sie sich ja, wie dies Ihre Prozesse beeinflusst, und ob Sie es zu Ihrem Vorteil nutzen können, um Ihre Produktivität zu steigern. Wir von Bossard sind hier, um Ihnen diese Fragen zu beantworten.

Was ist Industrie 4.0?

Industrie 4.0 steht für den neuesten Trend in der Herstellung. Die erste industrielle Revolution, auch Industrie 1.0 genannt, erfolgte im 18. Jahrhundert, als die mechanische Produktion durch die Wasserkraft revolutioniert wurde. Anschliessend kam Industrie 2.0, die auf elektrischen Maschinen und der Arbeitsteilung beruhte. Aktuell befinden wir uns in der Phase der Industrie 3.0, in der die Produktion durch IT und Elektronik automatisiert wird.

Langsam starten wir nun in die Phase der Industrie 4.0, mit Schwerpunkt auf intelligenten Fabriken mit automatisierter Produktion und intelligenten Technologien, anhand derer Daten zwischen Geräten ausgetauscht werden. Dieser Trend umfasst das Internet der Dinge, Cloud-Computing, Künstliche Intelligenz, hochentwickelte Sensoren und fortgeschrittene Robotik. Wie die vorhergegangenen industriellen Revolutionen verspricht auch diese, die Effizienz zu erhöhen, die Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern.

Vorteile nutzen

Gut für Industrie 4.0 aufgestellte Unternehmen zeichnen sich alle durch die vier folgenden Eigenschaften aus: Interoperabilität, dezentralisierte Entscheidungsprozesse, technische Hilfe und Informationstransparenz. Mit Bossards Smart Factory Logistics können Sie dazu beitragen, dass Ihr Unternehmen diese Eigenschaften mithilfe folgender Lösungen erzielt:

  • ARIMS ist eine interaktive Plattform zur Bewirtschaftung Ihres Materialflusses. ARIMS umfasst die Bereiche ARIMS Analytics, das Ihnen eine Zusammenfassung Ihres gesamten Prozesses durch Grafiken und Berichte bietet, ARIMS Interactive zur Einsendung von Änderungsanfragen und ARIMS Mobile, mit dem Sie anhand Ihres Geräts alle ARIMS Funktionen steuern können. Dadurch erhalten Sie volle Transparenz Ihrer B- und C-Teile sowie Interoperabilität durch Maschine-zu-Maschine-Kommunikation.
  • SmartBin, SmartLabel, SmartLocker und SmartCard sind Hardware-Systeme, mit denen umgehend Lagerbestände und Produktinformationen kommuniziert und Nachfüllaufträge sofort an den Montagearbeitsplatz geliefert werden können, ohne einen zentralen Entscheidungsträger hinzuziehen zu müssen.
  • Experten Support durch Bossard Spezialisten, die auf Grundlage Ihrer Zielsetzungen Lösungen entwickeln, sowie Ihre System optimieren können. Ausserdem können wir unsere Lösungen kundenspezifisch an Ihre Bedürfnisse anpassen und bei Bedarf weitere Beratungsdienste anbieten.

Darüber hinaus bieten wir weitere Dienstleistungen für die Einführung von Industrie 4.0 in Ihrer Anlage an, darunter Last-Mile Management, ERP Anbindung und eine Lösung zur Konsolidierung der Lieferantenbasis. Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@bossard.com.

Januar 31, 2020
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Welche Montagegeräte Sie für Blindnietmutteranwendungen verwenden sollten

Installation of a blind rivet nut

Wenn Sie sich wegen Verbindungslösungen an Bossard wenden, empfehlen Ihnen unsere Ingenieure möglicherweise Nietmuttern, die typischerweise von zwei Seiten aus zugänglich sind. Blindnietmuttern ermöglichen den einseitigen Zugang und sind damit für flexible Anwendungen unter anderem in den Bereichen Landwirtschaft, Wohnraumbeleuchtung, Güterfrachtverkehr und Transportwesen, Bergbau und Solar- oder grüne Energie geeignet. So sind sie beispielsweise nützlich, wenn Sie spröde oder dünne Werkstoffe verbinden wollen, die mit gewöhnlichen Muttern brechen könnten.

Die Wahl der richtigen Blindnietmutter ist die halbe Miete bei Ihrer Verbindung. Die andere Hälfte ist Wahl der richtigen Montagemethode.

Werkzeugtypen

Die folgenden Werkzeuge gehören zu den beliebtesten Optionen aus unserem Werkzeug-Angebot:

  • Dreh-/Dreh-Werkzeug: Nachdem Sie die Blindnietmutter auf den Dorn des Druckluft-Elektrowerkzeugs gedreht haben, wird die Mutter vom Werkzeug in das Loch Ihrer Anwendung gesetzt. Anschliessend wird der Dorn gedreht, sodass der Gewindeteil des Schafts zur A-Seite der Anwendung gezogen wird, wodurch um den Teil ohne Gewinde herum ein Schliesskopf entsteht. Wenn der Schliesskopf dann gegen die Blechrückseite drückt, führt dies zur gewünschten Verbindung. Nach der Sicherung der Mutter, wird der Dorn in die entgegensetzte Richtung gedreht und so automatisch aus der Mutter entfernt. Die Innengewinde der Mutter bleiben davon unberührt.
  • Dreh-/Zug-Werkzeug: Zieht den Dorn zum Setzen der Mutter einen bestimmten Weg zurück.
  • Werkzeug mit„druckbezogenem Zug“ oder „Kraftregelung“: Zieht den Dorn bis zu einem bestimmten Druck zurück.
  • Werkzeug mit„hubbezogenem Zug“ oder „Hubregelung“: Zieht den Dorn bis zu einem bestimmten Weg oder Blechdicke zurück.

Was Sie sonst noch beachten sollten

Bei der Wahl Ihrer Montagegeräte sollten Sie zudem unter anderem folgende Fragen stellen:

  • Welche Grössen haben die Blindnietmuttern? Wir haben die Grössen M3 bis M12 im Sortiment, können diese jedoch auf Anfrage auch mit Zollgewinde liefern.
  • Bevorzugen Sie die Kontrolle und Finesse von Handwerkzeugen oder die Effizienz und Kraft von batteriebetriebenen oder pneumatischen Werkzeugen?
  • Welche Werkstoffe verbinden Sie? Aluminium, Stahl, rostfreier Stahl oder hochfester Stahl erfordern jeweils andere Montagegeräte. So sind beispielsweise Dreh-/Zug-Werkzeuge ideal für die Verbindung von Kunststoffbauteilen und Werkzeuge mit druckbezogenem Zug sind für Metalle oder Hartkunststoffe geeignet.
  • Welche anderen Optionen wünschen Sie: Prozessüberwachung in Echtzeit mit mehrstufiger Programmierung, Kraft-Hub-Kurven, Erweiterungsmodule wie Wi-Fi oder Barcodescanner?

Sie möchten mehr erfahren? Dann wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular rechts an uns. Ein Vertreter von Bossard wird sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen.

Oktober 18, 2019
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Warum Verbindungselemente versagen: Wie man das Lösen durch Vibrationen verhindert

Fastener Failures

Im nächsten Beitrag zu den häufigsten Gründen für das Versagen von Verbindungselementen geht es um Verbindungen, die sich mit der Zeit durch Vibrationen lösen.

Viele Verbindungenunterliegen nur statischen oder externen Belastungen. Diese Arten der Belastung erfolgen unregelmässig und überschreiten nicht die Festigkeit des Verbindungselements, das die einzelnen Bauteile zusammenhält. Einmal richtig angezogen, lösen sich diese Verbindungen selten. Es gibt jedoch auch Verbindungen, die einer schwellenden Belastung und in einigen Fällen sogar einer grossen schwellenden Belastung unterliegen, welche Schwingungen verursacht. Auch wenn die Belastung nicht sehr hoch ist, kann es bei Verwendung falscher Verbindungselementehier zu einem Lösen kommen.

Das Gewinde eines Verbindungsselementes ist wie eine Rampe, die sich spiralförmig um den Schraubenschaft wickelt. Angezogene Verbindungselemente sind auf Reibung angewiesen, um ein „Abrutschen von der Rampe“ oder ein Lösen des Verbindungselements zu verhindern. Dabei ist die Reibung nicht nur an den Gewindeflanken eines Verbindungselements von Bedeutung, sondern auch an der Auflagefläche. Bei zu viel Reibung in einer Verbindung wird nicht genügend Vorspannkraft erzeugt, zu wenig Reibung kann hingegen zu einem Lösen führen.

Einige Verbindungen sind anfälliger für das Lösen durch Schwingungskräfte. als andere:

  • Weiche Verbindungen, die nicht genügend Vorspannkraft erzeugen können, um das Verbindungselement zu dehnen, ohne das Gegenstück zu beschädigen
  • Sehr kurze Schraubverbindungen, die höhere Vorspannkräfte aufnehmen können, bei denen der Schraube jedoch die ausreichende Länge fehlt, um sich zu dehnen

Wie man das Problem eines schwingungsbedingten Lösens beheben kann

Welche Schritte sind zu unternehmen, um dem Problem des vibrationsbedingten Lösens zu begegnen?

  • Beseitigen Sie die Vibrationsquelle: Im Falle eines rotierenden Elements erwägen Sie das Auswuchten der Teile, um die Vibrationen zu reduzieren
  • Erhöhen Sie die Reibung der Gewindeteile: Gewindeformende Schrauben oder klebende Vorbeschichtungen könnten eine gute Alternative sein
  • Erhöhen Sie die Reibung der Auflageflächen: Muttern, Schrauben oder Unterlegscheiben mit Profilierung könnten hier Abhilfe schaffen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie den Problemen vom schwingungsbedingten Lösen begegnen können, schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@bossard.com.

April 05, 2019
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Warum Ihre Verbindungselemente nachgeben

Fastener Failures

Wenn Gegenstände auseinanderfallen, werden häufig zu Unrecht die Verbindungselemente dafür verantwortlich gemacht. In vielen Fällen ist das Verbindungselement nicht dafür verantwortlich.

Überdehnte Verbindungselemente werden typischerweise durch ein zu hohes Anziehdrehmoment verursacht. Ein mit Aussengewinde versehenes Verbindungselement, das zu stark angezogen wurde, dehnt sich üblicherweise aus und bildet eine „Einschnürung“, wie unten abgebildet.

Fastener Failures

Wenn Ihr Verbindungselement so aussieht, wurde es zu fest angezogen. Bedeutet dies jedoch, dass es sich um schlechte Schrauben handelt? Nein, es bedeutet einfach, dass die auf das Verbindungselement ausgeübte Kraft die Festigkeit der Schraube übersteigt.

Um dieses Versagen zu verstehen, müssen drei wichtige Faktoren analysiert werden: Festigkeit des Verbindungselementes, Drehmoment und Reibung.

1.Festigkeit

Vergewissern Sie sich, dass die Festigkeit des Verbindungselements für Ihre Anwendung richtig ausgewählt wurde und überprüfen Sie die Kopfkennzeichnung, um sicherzustellen, dass nicht das falsche Verbindungselement verwendet wurde.

2. Drehmoment

War für die Verbindung ein gewisses Drehmoment vorgeschrieben? Wenn ja, wurden das richtige Werkzeug und Drehmoment zur Montage des Verbindungselements verwendet? Als Richtlinie für das Anziehen von Verbindungselementen gibt es Drehmomenttabellen, mit denen Sie überprüfen können, ob das richtige Drehmoment verwendet wurde. Ausserdem kann es sinnvoll sein, die Kalibrierung des verwendeten Werkzeugs zu überprüfen. Wurde kein Drehmoment vorgegeben, ist darauf zu achten, dass das Verbindungselement nicht zu stark angezogen wird.

3. Reibung

Wenn die Verbindung mit einem geeichten Werkzeug mit dem empfohlenen Drehmoment angezogen wurde und die Schraube die richtige Festigkeit hat, das Ergebnis aber dennoch wie im obigen Bild aussieht, was dann? In diesem Fall ist es wahrscheinlich, dass Schmiermittel im Gewinde oder auf der Auflagefläche der Verbindung vorhanden ist, wodurch die Reibung reduziert und ein grösseres Drehmoment und damit eine grössere Kraft übertragen wird. Dadurch wird möglicherweise die Dehngrenze der Schraube überschritten. Achten Sie daher immer auf Anzeichen von Öl oder Fett, die von Handschuhen oder andersweitig übertragen werden können. So kann die Beseitigung der zusätzlichen Schmierung ein Lösungsansatz sein.

Für weitere Informationen zur Behebung eines Versagens bei Verbindungselementen kontaktieren Sie uns bitte unter ProvenProductivity@bossard.com.

März 29, 2019
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Tipps zur Werkstoffauswahl für Ihr Verbindungselement

Fastener Design Tips part 5

Der am meisten verwendete Werkstoff in der Welt der Verbindungstechnik ist der Kohlenstoffstahl oder legierter Stahl – zur Vorbeugung von Korrosion im Betrieb oft mit einem Oberflächenschutz versehen. Doch ist dieses Material für alle Konstruktionen geeignet? Was ist mit Gusseisen? Edelstahl, Aluminium oder sogar kohlefaserverstärkter Kunststoff? Wenn wir im Hinblick auf den Werkstoff oder die Oberflächenbehandlung des Verbindungselementes die falsche Wahl treffen, könnten wir damit ein Versagen unserer Verbindungen verursachen. Lassen Sie uns einen kurzen Blick auf die oben genannten Werkstoffe werfen:

Tipps zur Werkstoffauswahl für Ihr Verbindungselement

Am besten sollte der Werkstoff des Verbindungselementes so gut wie möglich mit dem Werkstoff der Verbindung übereinstimmen, nicht nur zum Schutz vor Kontaktkorrosionsondern auch, um eine Übereinstimmung der thermischen Ausdehnung und Verkürzung der Materialien zu gewährleisten, wenn sie unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt sind.

Darüber hinaus gibt es besondere Werkstoffe, die speziell für den Einsatz bei hohen Temperaturen entwickelt wurden.

 

Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, welcher Werkstoff sich am besten für Ihre Konstruktion eignet, besuchen Sie uns auf www.bossard.com oder schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@bossard.com.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Januar 18, 2019
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Was Sie über die Grades und Festigkeitsklassen von Verbindungselementen wissen sollten

Fastener Design Tips part 4

Unabhängig davon, ob Sie für Ihre Konstruktionen Zoll- oder metrische Verbindungselemente verwenden, sollten Sie die Grades (Zoll) oder die Festigkeitsklasse (metrisch) Ihrer Verbindungselemente kennen. In der folgenden Tabelle können Sie die Unterschiede zwischen den beiden Systemen vergleichen:

matrix-Was Sie über die Grades und Festigkeitsklassen von Verbindungselementen wissen solltenNormalerweise steigt mit der Festigkeit auch der Preis. Dabei ist jedoch auch wichtig zu beachten, dass eine höhere Festigkeit nicht immer besser ist. So sind hochfeste Verbindungselemente in der Regel weniger dehnbar und erfordern beim Anziehen häufig eine grössere Kontrolle, um ihre Festigkeit zu nutzen.

Bei der Konstruktion mit Schrauben und Mutternsollten die Festigkeitsklassen der verwendeten Teile übereinstimmen. Allerdings können bei Schrauben mit geringerer Festigkeit auch Muttern mit höherer Festigkeit verwendet werden. Soll eine sichere Verbindung gewährleistet werden, muss die Mutter demnach immer stärker sein als die Schraube. Im Gegenzug bedeutet dies, dass die Verwendung einer Mutter mit geringerer Festigkeit bei einer Schraube mit höherer Festigkeit zu Schwierigkeiten führen kann.

Abschliessend sollte noch erwähnt werden, dass häufig die Festigkeit von Unterlegscheiben nicht beachtet wird. Der Zweck einer Unterlegscheibe unter einer Sechskantschraube oder Mutter ist es, die Last zu verteilen und den Grenzwert der Flächenpressung auf der Auflagefläche zu erhöhen. Wenn nicht gehärtete Unterlegscheiben mit gehärteten Schrauben verwendet werden, kann sich der Sechskantkopf in die Stirnseite der Unterlegscheibe graben, wodurch sich die Vorspannkraft senken und die Verbindung lösen kann.

 

Wenn Sie an weiteren Informationen zu den Grades und Festigkeitsklassen von Verbindungselementen interessiert sind, besuchen Sie uns auf www.bossard.com oder schreiben Sie uns an: ProvenProductivity@bossard.com.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Januar 11, 2019
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7 Faktoren, die Sie bei der Auswahl der Oberflächenbehandlung Ihres Verbindungselementes beachten sollten

Fastener Design Tips part 3

Viele Ingenieure beschäftigen sich eingehend mit der Wahl des richtigen Verbindungselementes für ihre Konstruktion, übersehen dabei aber die Bedeutung der Oberflächenbehandlung. Bei der Auswahl der besten Oberflächenbehandlung für Ihre Verbindungselemente ist es ratsam, die folgenden Faktoren zu berücksichtigen:

  1. Sicherheit – Die falsche Oberflächenbehandlung kann zu einem Versagen der Verbindung führen
  2. Korrosionsschutz – Wie hoch ist die erwartete Lebensdauer des Teils und wie sind die Einsatzbedingungen?
  3. Beständigkeit gegen Montageschäden – Wie beeinträchtigen bei der Montage und beim Anziehen entstandene Kerben und Kratzer die Oberflächenbehandlung?
  4. Risikobewertung der Verbindung – Wird die Baugruppe versagen, wenn sich die Verbindung löst? Welche Folgen hat ein Versagen der Baugruppe?
  5. Funktionalität – Wird die Oberflächenbehandlung dazu führen, dass meine Verbindungselemente aufgrund von gefülltem Gewinde oder Antrieb nicht montiert werden können?
  6. Verfügbarkeit – Ist die Oberflächenbehandlung problemlos verfügbar?
  7. Kosten – Ist die Oberflächenbehandlung für meine Montage kostengünstig?

Es gibt viele exotische Beschichtungen, die für spezifische Anwendungen entwickelt wurden, und jeden Tag werden mehr produziert. Zu den handelsüblichsten Oberflächenbehandlungen gehören:

 

Wenn Sie an weiteren Informationen zu Oberflächenbehandlungen für Ihre Verbindungselemente interessiert sind, besuchen Sie uns auf www.bossard.com oder wenden Sie sich per E-Mail unter ProvenProductivity@bossard.com direkt an uns.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Januar 04, 2019
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