Fastener Technology

Warum kann es bei verzinkten Schrauben zur Dehnung und zum Brechen kommen?

Seit Jahren ist die galvanische Verzinkung die standardmässige Oberflächenbehandlung für Verbindungselemente. Zudem war es üblich, das Zink noch mit sechswertigem Chrom zu überziehen, um die Bauteile vor Korrosion zu schützen. Seitdem jedoch die RoHS-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in den USA immer mehr an Bedeutung gewinnt, ersetzen viele Beschichter das sechswertige mit dreiwertigem Chrom, das den aktuellen Richtlinien entspricht, jedoch auch einige unerwünschte Nebenwirkungen hat.

Dreiwertiges Chrom ist nicht selbstheilend wie sechswertiges Chrom. Eine Beschädigung durch unsachgemässe Handhabung kann daher schnell die Korrosionsbeständigkeit vermindern, wenn der Stanardoberflächenbehandlung nicht etwas hinzugefügt wird. Dabei handelt es sich häufig um eine Art Versiegelung, die zwar die Korrosionsbeständigkeit erhöht, jedoch auch den Reibungskoeffizienten der Verbindung verändert – in vielen Fällen vermindert sie ihn – insbesondere wenn ein hoher Korrosionsschutz gewünscht wird.

Nun also zurück zu unserer ursprünglichen Frage aus dem Titel: Warum kann es bei meinen verzinkten Schrauben zur Dehnung und zum Brechen kommen? Die einfache Antwort lautet: durch eine „niedrigere Reibung“. Die Frage, die Sie stellen sollten, ist daher: Wie hoch ist der Reibungskoeffizient meiner galvanischen Beschichtung? Ohne weitere Angaben können Sie davon ausgehen, dass sich dieser in den letzten fünf Jahren geändert hat, wodurch Sie in Ihren Schraubenverbindungen eine andere Vorspannkraft erhalten.

Für weitere Informationen darüber, wie Änderungen an ihrer Oberflächenbehandlung die Vorspannkraft beeinflussen können, kontaktieren Sie einfach Bossard unter ProvenProductivity@bossard.com.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Juni 05, 2017
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Spezielle Schraubengewinde für die Direktverschraubung

Nicht alle Schrauben werden in Verbindung mit Muttern verwendet. So gibt es viele Spezialschrauben, die derart konstruiert sind, dass sie beim Eindrehen in verschiedene Materialien ihr eigenes Gegengewinde schneiden.

Holzschrauben kommen zwar seit vielen Jahren zum Einsatz, ihre standardmässigen Ausführungen eignen sich jedoch häufig nicht für Spanplatten oder MDF-Faserplatten. Standardmässige Holzschrauben verfügen über einen Flankenwinkel von 60° und verdrängen beim Eindrehen in ein vorgebohrtes Loch recht viel Material, um Raum für dieses Gewinde zu machen. Spezialschrauben mit einem engeren Flankenwinkel und einer grösseren Gewindesteigung verursachen weniger Spannung im Holz und bieten eine grössere Auszugskraft, ohne das Material zu beschädigen.

Für weiche Thermoplaste gibt es ähnliche Spezialschrauben mit äusserst scharfkantigen, engwinkligen Gewinden, die sich perfekt für die Montage in gegossenen oder gebohrten Löchern oder in Lochplatten eignen. Härtere Duroplaste erfordern möglicherweise eine Schneidkerbe am Ende der Schraube, um wie ein Gewindebohrer einen Teil des Materials abzutragen.

Schneidschrauben mit Grobgewinde eignen sich hingegen gut für Bleche, für dickeren Stahl werden jedoch gewindefurchende Schrauben mit Feingewinde benötigt. Gewindefurchende Schrauben haben die gleiche Gewindesteigung und Form wie gewöhnliche Schrauben, sodass sie manchmal schwer voneinander zu unterscheiden sind. Spitze und Körper der gewindefurchenden Schrauben verfügen jedoch häufig über eine dreieckige Form, die man spüren kann, wenn man das Gewinde zwischen den Fingern dreht. Diese Schraubengewinde sind zudem normalerweise einsatzgehärtet, sodass sie härter sind als der Stahl, in den sie eingedreht werden.

Ausserdem gibt es ähnliche Schrauben mit speziellen Gewindegeometrien, die direkt in Leichtbaumetalle wie Aluminium und Magnesium eingedreht werden können.

Für weitere Informationen über spezielle Schraubengewinde kontaktieren Sie einfach Bossard unter ProvenProductivity@bossard.com.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Juni 05, 2017
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Lockere Verbindungselemente: Ursachen und Lösungen

Verbindungselemente, die sich lösen und dadurch Probleme verursachen, bereiten sowohl Konstrukteuren als auch Verbrauchern häufig Kopfzerbrechen. Doch wodurch kann ein Lösen eigentlich verursacht werden?

Einer der Hauptgründe für sich lösende Verbindungselemente ist, dass diese nicht richtig angezogen werden, was eine niedrige Vorspannkraft verursacht. Verfügt eine Verbindung nicht über genug Vorspannkraft, um zu verhindern, dass die Fügeteile sich gegeneinander verschieben, kann dies zu selbsttätigem Losdrehen oder Ermüdungsbrüchen führen. Daher ist es wichtig, die Empfehlungen des Herstellers für das richtige Anziehdrehmoment zu befolgen.

Werden für die Verbindung von weicheren Werkstoffen Verbindungselemente mit kleiner Auflagefläche verwendet, kann dies zudem zum Setzen des Schraubenkopfes im Material führen. Mit der Zeit kann dadurch ein Verlust der Vorspannkraft verursacht werden, was wiederum zu einem Lösen der Verbindungen führen kann. Daher ist es wichtig, die zulässige Flächenpressung der Schrauben und Kontaktmaterialien zu kennen und entsprechend zu kombinieren, um ein Setzen zu vermeiden. Geflanschte Kopfschrauben oder gehärtete Unterlegscheiben eignen sich gut, um die Belastung zu verteilen und so dieses Problem zu umgehen. Dabei sollte jedoch beachten werden, dass viele flache Unterlegscheiben nicht hart genug sind, um den Belastungen hochfester Verbindungselemente standzuhalten. Das sollten Sie bei der Wahl Ihrer Unterlegscheiben also unbedingt berücksichtigen!

Vibrationen sind ein weiterer Grund für das Lösen von Verbindungselementen. Bei gut konstruierten Verbindungen mit Mutter und Schraube wird die Schraube sogar leicht gedehnt, um einen gummibandähnlichen Effekt zu erzielen, der zur richtigen Fixierung des Verbindungselements führt. Eine gute Faustregel für Konstrukteure lautet, eine Klemmlänge zu verwenden, die dem 5-fachen des Schraubendurchmessers entspricht, um bei einem richtigen Drehmoment eine gute Dehnung zu erzielen. Auf Verbindungen, die Schwingungen ausgesetzt sind, kann diese Regel allerdings nicht angewandt werden. Dort werden möglicherweise Kerbverzahnungen, spezielle Sicherungsscheiben oder andere Sicherungselemente erforderlich.

Wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind, wie Sie das Lösen von Verbindungselementen vermeiden können, wenden Sie sich bitte unter ProvenProductivity@bossard.com an uns.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Juni 05, 2017
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Lieferzeiten für Verbindungselemente

„Das sind doch nur Muttern und Schrauben, warum dauert es 26 Wochen, bis ich meine Bauteile erhalte?“ Die Lieferzeiten für Verbindungselemente können frustrierend und schwer zu verstehen sein, wenn man doch einfach in den Baumarkt gehen könnte, um passende Produkte zu finden. Warum also dauert die Lieferung bestimmter Bauteile manchmal so lange?

Genormte handelsübliche Bauteile erfordern natürlich keine lange Lieferzeit. Je nach Bestellmenge und verfügbarem Bestand können Bauteile normalerweise innerhalb von einem Tag bis zu drei Wochen ab Erhalt der Bestellung überall hin ausgeliefert werden. Bei Normteilen mit grossen Mengen oder Sonderteilen kann sich die Lieferzeit jedoch erheblich erhöhen.

So kann es vorkommen, dass Normteile nicht in grossen Mengen vorrätig sind, sodass der Hersteller sie extra auf Bestellung des Kunden anfertigen muss. Die Hersteller von Verbindungselementen planen jedoch für einen ununterbrochenen und effizienten Betrieb ihrer Maschinen. Wenn sie eine Bestellung über einen bestimmten Umfang erhalten, kann es daher sein, dass diese erst in mehreren Wochen bearbeitet werden kann. Das Gleiche gilt für Sonderteile. Bei einer Erstbestellung beträgt die Lieferzeit einheimischer Hersteller für gewöhnlich zwischen 12 und 14 Wochen. Für ausländische Lieferanten muss zudem die Transportzeit berücksichtigt werden, mit der sich die Lieferzeit leicht auf 24 bis 26 Wochen verlängern kann. Häufig ist eine Beschleunigung der Bestellung zwar durchaus möglich, wobei jedoch zusätzliche Gebühren und/oder erhöhte Lieferkosten anfallen, die auch die Gesamtkosten der Teile steigen lassen.

Um lange Lieferzeiten zu vermeiden, kündigen Sie Erstbestellungen daher am besten lange im Voraus an und erstellen einen präzisen Zeitplan für zukünftige Bestellungen.

Wenn Sie an weiteren Informationen über Lieferzeiten für Verbindungselemente interessiert sind, können Sie sich jederzeit unter ProvenProductivity@bossard.com an uns wenden.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Juni 05, 2017
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Kostentreibende Faktoren bei Verbindungselementen

Warum sind manche Verbindungselemente so viel teurer als andere? Mit dieser Frage haben viele im Einkauf tätige Fachleute und Ingenieure zu kämpfen. So muss man zur Beantwortung der Frage zunächst wissen, dass viele Faktoren zu den endgültigen Kosten eines Verbindungselements beitragen.

Normierte, leicht erhältliche Verbindungselemente sind meistens etwas kostengünstiger. Bei der kleinsten Abweichung von der Norm – sei es hinsichtlich der Gewindelänge, einer speziellen Oberflächenbearbeitung oder einer geringfügig anderen Abmessung – werden jedoch kostenaufwendige Änderungen oder Sonderanfertigungen erforderlich. Dadurch können die Kosten pro Bauteil leicht verdoppelt oder sogar verdreifacht werden.

Die Menge ist ein weiterer wichtiger Faktor für einen günstigen Preis. In der Regel gibt es drei Preise für ein Bauteil, je nachdem ob es sich um eine kleine, mittlere oder grosse Menge handelt. Dabei liegt für Schrauben von M5–M12 (1/4″–1/2″) eine grosse Menge bei über 250.000 Stück, eine kleine Menge bei unter 1.000 Stück und eine mittlere Menge zwischen diesen beiden Werten. Viele Hersteller arbeiten zudem mit auf dem Gewicht basierenden Mindestbestellmengen für ungenormte Bauteile. So gilt für sondergefertigte Verbindungselemente häufig eine Mindestbestellmenge von etwa 900 Kilo.

Was macht den Einkauf von nichtgenormten Verbindungselementen erforderlich? Häufig liegt der Grund darin, dass Sie eine bestimmte Oberflächenbearbeitung oder Beschichtung des Verbindungselements benötigen. Die meisten handelsüblichen Verbindungselemente sind verzinkt, was für Innenanwendungen, bei denen Feuchtigkeit keine Rolle spielt, auch absolut ausreichend ist. Erfordert Ihre Anwendung jedoch eine höhere Korrosionsbeständigkeit, wird die Oberflächenbehandlung plötzlich wichtig, und standardmässige Verbindungselemente reichen nicht mehr aus. In Anbetracht der diversen Kundenanforderungen gibt es natürlich jede Menge hochspezialisierter Oberflächenbehandlungen. Diese können Sie jedoch teuer zu stehen kommen, wenn Sie nur eine kleine Menge benötigen.

Wenn Sie an weiteren Informationen über die kostentreibenden Faktoren von Verbindungselementen interessiert sind, wenden Sie sich bitte unter ProvenProductivity@bossard.com an uns.

Doug Jones
Applications Engineer
djones@bossard.com

Juni 05, 2017
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Einschraubtiefe

Einschraubtiefe

Die richtige Einschraubtiefe ist ein wichtiges Thema. Je nach Material und Härte des besagten Materials ist eine andere Mindesteinschraubtiefe erforderlich. Dieser Faktor muss demnach bereits während der Konstruktion einberechnet werden.

Stehen die Schrauben unter voller Zugbelastung, ist es zudem wichtig, die Festigkeit des Materials der Mutter oder des Innengewindeteiles zu berücksichtigen, denn von diesen Faktoren wird die Mindesteinschraubtiefe abhängen. Ein weiterer Faktor ist die erforderliche Lebensdauer der Schraubverbindung, die nur unter Einhaltung der richtigen Mindesteinschraubtiefe gewährleistet werden kann.

Hier ein paar Beispiele empfohlener Mindesteinschraubtiefen für Innengewinde, basierend auf dem Material der Mutterkomponente für wärmebehandelte Stahlschrauben. Ermittelt wurden diese anhand von praktischen Versuchen:

Einschraubtiefe

Unsere Empfehlung: Stellen Sie sicher, dass die Informationen zur Bestimmung der richtigen Einschraubtiefe jederzeit zur Verfügung stehen. Wenn Sie noch Fragen hierzu haben sollten, wenden Sie sich bitte unter ProvenProductivity@bossard.com an uns!

Juni 02, 2017
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Dauerfestigkeit von Verbindungselementen

Dauerfestigkeit von Verbindungselementen\

Einfach gesagt benötigen Sie Verbindungselemente, die vielen verschiedenen Situationen standhalten, darunter auch Belastungswechseln. Einige Verbindungselemente sind dieser Herausforderung jedoch nicht gewachsen. Einer der häufigsten Gründe für ein Versagen von Verbindungen ist die Ermüdung der Verbindungselemente. Daher sind Dauerbeständigkeit und -festigkeit Faktoren, die Sie bei Ihren Verbindungselementen unbedingt berücksichtigen sollten.

Die Gründe für eine mögliche Ermüdung des Verbindungselements sind vielfältig: Montageparameter, Werkstoff, Geometrie und Belastung. Die Ermüdung tritt häufig im ersten tragenden Gewindegang auf und kann sich nachteilig auf Ihr Produkt auswirken. Das bedeutet, dass Ihre Konstruktion so ausgelegt sein muss, dass die Dauerfestigkeit der Schrauben gesteigert werden kann. Die Dauerfestigkeit von Feingewinden nimmt mit steigender Steifigkeit und Feinheit des Gewindes jedoch ab, sodass Sie im Hinblick auf die Dauerfestigkeit Ihrer Verbindungselemente einige Faktoren beachten sollten.

So gibt es ein paar Möglichkeiten, die Dauerfestigkeit Ihrer Schrauben zu steigern, darunter Maßnahmen zur Reduzierung der effektiven Spannungsspitzen oder zur Vermeidung einer kombinierten Belastung.

Hier ein paar Optionen zur Steigerung Ihrer Dauerfestigkeit:

  • Verwenden Sie eher längere als kürzere Schrauben
  • Verwenden Sie Schrauben mit tailliertem Schaft
  • Verwenden Sie Bolzen oder Passschrauben, um Seitenkräfte aufzunehmen
  • Angemessene und kontrollierte Vorspannung der Schrauben

Wenn Sie mehr über die Dauerbeständigkeit erfahren oder das Verbindungselement mit der perfekten Dauerfestigkeit für Sie finden möchten, wenden Sie sich bitte unter ProvenProductivity@bossard.com an uns. Wir beraten Sie gerne.

Mai 26, 2017
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bigHead® für Windkraftanlagen

bigHead® für Windkraftanlagen

Sie suchen nach einer Verbindungslösung? Dann liegen Sie mit bigHead genau richtig. Ganz egal, ob es sich um ein schwieriges Projekt oder um eine extreme Arbeitsumgebung handelt, wir bieten Ihnen speziell auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Verbindungslösungen. So wurde bigHead beispielsweise bei den Wartungsklappen von Offshore-Windkraftanlagen eingesetzt.

Maschinenhaus-Zulieferer von Siemens wandten sich mit einem Verbindungsproblem an bigHead. Diese hatten kürzlich eine Klappe aus Verbundwerkstoff entwickelt, um eine Wartungsklappen-Abdeckung aus Stahl zu ersetzen. Das einzige Problem mit dieser Klappe aus Verbundwerkstoff war, sie mit herkömmlichen Schrauben zu befestigen. Dies stellte eine grosse Herausforderung dar, weil dafür zwei Personen benötigt wurden – eine auf der Aussenseite des Maschinenhauses und eine auf der Innenseite. Dadurch gestaltete sich die Befestigung nicht nur weniger sicher, sondern auch herausfordernder und zeitaufwendiger.

Gemeinsam fanden bigHead und Siemens jedoch eine Lösung. Dafür entwickelten sie diverse Prototypen und testeten diese unter Extrembedingungen. So stellten sie sicher, dass die neue Verbindungslösung auch den rauen Einsatzbedingungen der Offshore-Windkraftanlagen standhalten kann.

Die Lösung hierfür war eine Oberflächenverklebung des bigHeads aus A4 Edelstahl
mit der äußeren Oberfläche des Maschinenhauses und die Durchführung des
Gewindebolzens durch dessen Verbundstruktur. Das bedeutet, dass das Bauteil ganz leicht von einer Person auf der Innenseite der Konstruktion gesichert oder entfernt werden kann. Ausserdem
kann der Klebstoff dabei dank des vergrößerten perforierten
Kopfes des bigHeads ungehindert fliessen und diesen sicher fixieren. Seine äusseren Oberflächen sind zudem mit einer Isolationsschicht überspritzt, die das Maschinenhaus gegen Blitzeinschläge schützt.

bigHead und Siemens haben so in enger Zusammenarbeit die perfekte Verbindungslösung für eine wahrhaft grosse Herausforderung geschaffen. bigHead produziert seine einzigartige führende Marke von Befestigern seit über 50 Jahren und verfügt damit über eine umfangreiche Erfahrung in diversen
Industrien, in denen geformte und gegossene Komponenten aus Verbundwerkstoffen eine
diskrete und absolut sichere Befestigungslösung erfordern. Das Anwendungsgebiet umfasst das Fixieren von Karbonfaserbauteilen in
der Herstellung von Spezial- und Premiumfahrzeugen über das Bauwesen bis hin
zur Konstruktion von Eisenbahnwaggons, Marineindustrie, Schiffsbau und mehr.

Sie stehen vor einer grossen Herausforderung und benötigen eine Verbindungslösung? Wenden Sie sich unter ProvenProductivity@bossard.com an uns, und wir finden oder entwickeln garantiert die perfekte Lösung für Sie.

Mai 19, 2017
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Verbindungslösungen für die Eisenbahnindustrie: bigHead® und FKV-Materialien

Verbindungslösungen für die Eisenbahnindustrie

Effizienzsteigerung und Kosteneinsparungen sind zwei Kernpunkte jeder Industrie und jedes Unternehmens, und die öffentlichen Verkehrsmittel sind da sicher keine Ausnahme. So ist auch die Eisenbahnindustrie immer auf der Suche nach neuen Materialien und neuen Herstellungsverfahren zur Verbesserung Ihrer Prozesse, und bigHead® ist eine Verbindungslösung, die genau das kann.

FKV-Materialien und die Eisenbahnindustrie

Bei einem der neuen Materialien, die seit Neuestem in der Eisenbahnindustrie beliebt sind, handelt es sich um die sogenannten Faser-Kunststoff-Verbundstoffe (FKV). Mit diesen FKV-Materialien können leichtgewichtige, dabei jedoch hochfesteTeile gebaut werden. Ausserdem bieten Sie Ihnen eine höhere Gestaltungsfreiheit.

Verbindungslösungen von bigHead®

Um diese Materialien erfolgreich einsetzen zu können, benötigen Sie jedoch ein sicheres und diskretes Verbindungselement. Hier kommt bigHead® ins Spiel, denn die Verbindungslösungen von bigHead® bieten Ihnen diverse Vorteile gegenüber vielen anderen Befestigern. Im Folgenden finden Sie einige der Gründe, warum Sie sich die Lösungen von bigHead® etwas genauer anschauen sollten:

  1. Finden Sie immer die perfekte Lösung für Ihr Projekt mit bigHead®! – bigHead® verfügt über eine grosse Palette sowohl standardmässiger als auch massgeschneiderter Produktlösungen, sodass garantiert immer die richtige Lösung für Ihr Projekt dabei ist.
  2. Sparen Sie Zeit mit bigHead®! – Die Verbindungselemente von bigHead® können ohne Vorbohren befestigt werden und bieten Ihnen damit zahlreiche Vorteile. So sparen Sie durch das direkte Befestigen ohne Vorbohren Zeit und schonen ausserdem Ihre Werkstoffe, da Sie Ihre Materialien nicht mit Löchern versehen müssen. Anwendung finden die bigHeads beispielsweise beim Innenausbau von Fahrzeugstrukturen. Ausserdem können Sie die bigHeads für die Innenverkleidung Ihrer Teile einsetzen, zum Beispiele zum Anbringen der Innenwände, des Bodens und für Leitsysteme.
  3. Reduzieren Sie Ihre Montagekosten mit bigHead®! – Die Verbindungselemente von bigHead® können während des Lagenaufbauverfahrens in die Verbundwerkstoffe eingebettet oder mit Kleber an der Oberfläche fixiert werden. Das bedeutet, dass Sie keinen zweiten Montageschritt benötigen und so Ihre Herstellungskosten senken können.

Unternehmen aller Branchen sind stets auf der Suche nach innovativen Möglichkeiten, ihre Produkte und Dienstleistungen zu optimieren. Wir bei Bossard bieten Ihnen mit unseren bigHead® Befestigern genau die Lösungen, die Sie brauchen, um Ihren Produkten zum Erfolg zu verhelfen. Mit bigHead® können Sie Zeit und Geld sparen und sich absolut sicher sein, dass diese Lösungen auch halten, was sie versprechen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte unter ProvenProductivity@bossard.com an uns.


April 28, 2017
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5 Vorteile von Verbindungselementen mit metrischen Abmessungen

5 Vorteile von Verbindungselementen mit metrischen Abmessungen

Auf der Suche nach den richtigen Verbindungselementen für Ihr Produkt müssen Sie eine grundlegende Entscheidung treffen: Verbindungselemente mit metrischem- oder mit Zollgewinde? Unsere Empfehlung: Bei der Konzipierung neuer Produkte sollten Sie auf jeden Fall metrische Abmessungen in Betracht ziehen, wenn Sie eine kostengünstige Lösung für eine schnellere Montage gewährleisten wollen.

Hier ein paar der Gründe, warum sich häufig metrische Verbindungselemente gegenüber denjenigen mit Zollabmessungen durchsetzen:

  1. Die Abmessung basiert auf ganzen Zahlen und ist damit unkomplizierter. Dadurch kann die Anzahl der Verbindungselemente auf Ihrer Stückliste verringert werden.
  2. Sie sind weltweit austauschbar, und Bauteile können global montiert werden, da die notwendigen Werkzeuge verfügbar sind. Ersatzverbindungselemente können jeweils vor Ort beschafft werden. So war auch diese Austauschbarkeit der Hauptgrund dafür, dass man in der Automobilindustrie zu metrischen Verbindungselementen gewechselt hat.
  3. Beim metrischen System handelt es sich um die präziseste Messmethode, die es derzeit gibt. Daher wurde sie auch von der Medizinbranche und der Luftfahrt- und Elektronikindustrie übernommen.
  4. Die Abmessungen eines metrischen Gewindes liegen zwischen denen eines Zoll- und denen eines Feingewindes. Das ermöglicht dem Konstrukteur, die Vorteile beider Gewindearten zu nutzen. Auch hinsichtlich der Vibrationsbeständigkeit sind sie die bessere Wahl, und sie bieten Schrauben mit einem grösseren Spannungsdurchschnitt. Ausserdem können diese verarbeitet werden, ohne dass dabei Probleme bei der Gewindegängigkeit auftreten.
  5. Standardmässige Verbindungselemente werden gemäss den Allgemeintoleranzen nach ISO 4759 gefertigt. Hierbei handelt es sich um ein globales Toleranzsystem, in dem anhand von Buchstaben und Zahlen eine standardmässige Plus-/Minus-Toleranz für Verbindungselemente mit Gewinde festgelegt wird.

Dank dieser Vorteile können Sie langfristig Kosten bei Konstruktion, Fertigung und Montage einsparen, und Sie erzielen eine Produktlanglebigkeit auf dem Markt. Wenn Sie an anderen Möglichkeiten interessiert sind, die Produktivität Ihres Unternehmens zu steigern, sollten Sie sich auch einmal bei unseren Produktlösungen und unseren Smart Factory Logistics umschauen.

Wie immer können Sie sich ausserdem bei weiteren Fragen gerne unter ProvenProductivity@bossard.com an uns wenden. Wir beraten Sie gerne!


April 21, 2017
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