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Werkstoffe für Verbindungselemente: Edelstahl – genauer betrachtet

Sollte ich bei meinem nächsten Projekt Verbindungselemente aus Edelstahl einsetzen? Das ist eine gute Frage. Verbindungselemente werden aus einer Vielzahl von Werkstoffen gefertigt. Daher ist es wichtig, bei der Wahl des Werkstoffes die jeweiligen Anforderungen zu berücksichtigen.

Eine beliebte Option sind Verbindungselemente aus Stahl. Dabei haben Sie die Auswahl zwischen kohlenstoffarmem Stahl, Stählen mit mittlerem Kohlenstoffgehalt, legiertem Stahl, Edelstahl oder austenitischem Edelstahl. Lassen Sie uns nun den Edelstahl etwas näher betrachten.

Edelstahl

Beim Edelstahl handelt es sich um legierte Stähle mit einem Chromgehalt von mindestens 10,5 %. Durch das Chrom wird ein unsichtbarer Oberflächenfilm erzeugt, der das Metall oxidations- und damit korrosionsbeständig macht. Wird die Oberfläche beschädigt, stellt sie sich in Gegenwart von Sauerstoff selbstständig wieder her. Es ist wichtig, den Selbstheilungsprozess zu kennen, da Edelstahl, wenn er in Umgebungen mit einem geringen Sauerstoffgehalt eingesetzt wird, bei einer Beschädigung der schützenden Oberflächenschicht für aggressive Einflüsse anfällig ist.

Edelstahl wird in drei Klassen unterteilt: austenitisch, martensitisch und ferritisch.

Verbindungselemente aus Edelstahl sind eine gute Wahl, wenn Sie ein Verbindungselement mit hoher Korrosionsbeständigkeit benötigen, da sie sehr dauerhaft sind. Wenn Sie Fragen zu Verbindungselementen aus Edelstahl haben oder bei der Wahl eines Verbindungselements Hilfe benötigen, dann wenden Sie sich bitte unter ProvenProductivity@bossard.com an uns. Unsere Fachleute beraten Sie gerne auf der Suche nach den richtigen Werkstoffen für ein erfolgreiches Projekt.


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Dezember 16, 2016

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